Presseecho 2009

KBV will Bürokratie abbauen

Damit unnötige, überzogene und unpraktikable Regelungen gar nicht erst entstehen, hat die KBV ein Referat für Regulierungsfragen eingerichtet. Ansprechpartner, die bei der Bearbeitung abteilungsübergreifender Anliegen helfen, sorgen zudem für mehr Kundenorientierung im täglichen Verwaltungsgeschäft. Zugleich versucht die KBV, den Gemeinsamen Bundesausschuss und den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für das Thema Bürokratieabbau zu sensibilisieren. Die Ergebnisse einer Bürokratiekostenmessung wurden in den Normenkontrollrat beim Kanzleramt eingebracht. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Westfalen-Lippe bemüht sich darum, das Ausmaß der Verwaltung mit Daten zu belegen. Dazu untersucht sie die Kosten, die allein die GKV-Abrechnung in den Praxen verursacht. Als Initiator der ersten Bürokratiekostenmessung in Arztpraxen hat sich die KV für eine Verschlankung der Verwaltungsabläufe ausgesprochen. Weiterhin will die KV künftig die teils uneinheitlichen Abläufe bei den Vorsorgeuntersuchungen sowie den Aufwand beim Einzug der Praxisgebühr stärker ins Visier nehmen. Vorgesehen ist auch, Formulare besser in die Praxissoftware zu integrieren und Doppeldokumentationen überflüssig zu machen. (Ärzte Zeitung, 22. Dezember)
 
Letzte Änderung 22.12.2009