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Kooperationstagung „Demenz – Strategien für eine gemeinsame Versorgung“

Betreuungsstrategien für demenzkranke Patienten  

Bild: Publikum, im Vordergrund meldet sich ein Gast zu Wort (Foto: KBV/Hinzmann)
Das Publikum war aufgefordert mitzudiskutieren.

Zuwendung weckt Lebensfreude! Wie wichtig dies bei der Betreuung demenzkranker Menschen, ist wurde am 25. September 2010 bei der Kooperationstagung „Demenz – Strategien für eine gemeinsame Versorgung“ deutlich.

Die KBV und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin hatten zusammen mit der Deutschen und der Berliner Alzheimer-Gesellschaft e.V. sowie dem Verein Berliner Nervenärzte e.V. zu dieser Fachtagung eingeladen. Über 140 Haus- und Fachärzte waren in das Dienstgebäude der KBV gekommen, um sich fortzubilden.

 
Dr. Prehn und Dr. Müller auf der Kooperationstagung (Foto: KBV/Hinzmann)
Dr. Angelika Prehn, Dr. Carl-Heinz Müller

Der Vorstand der KBV, Dr. Carl-Heinz Müller, betonte, dass die vertragliche Versorgung der Patienten mit dementiellen Erkrankungen verbessert werden müsse und wies auf das Modell zur neuropsychia-trischen Versorgung aus der KBV-Vertragswerkstatt hin. Rund 1,3 Millionen demenzkranke Patienten gibt es derzeit in Deutschland und die Zahl wird in Zukunft weiter steigen.

„Haben Sie ein wachsames Auge auf ihre älteren Patienten“, forderte die Vorstandsvorsitzende der KV Berlin, Dr. Angelika Prehn, die anwesenden Ärzte auf. Demenz entwickle sich langsam und schleichend, Primärprävention sei ein wesentlicher Bestandteil im Kampf gegen die Krankheit.

 
Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (Foto: KBV/Hinzmann)
Heike v. Lützau-Hohlbein, Dt. Alzheimer Gesellsch.
Aus Angehörigensicht berichtete Heike von Lützau-Hohlbein über das Thema. Menschliche Nähe, Ge-borgenheit und Begleitung sind aus ihrer Sicht das Wichtigste für Demenzkranke. Pflegende Angehörige müssten aber auch an sich denken: Nur wer sich Zeit für Freiräume lasse, könne – vielleicht über Jahre – Angehörige pflegen. „Pflegende müssen lernen, Hilfe anzunehmen“, erklärte die erste Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Prof. Ralf Ihl, Chefarzt der Klinik für Gerontopsych-iatrie des Krefelder Alexianer-Krankenhauses refe-rierte über das Thema „Mulitmorbidität und Demenz“. Über die Demenzbehandlung in der ambulanten Versorgung berichtete der Kölner Facharzt für Neurologie und Spezielle Schmerztherapie Dr. Gereon Nelles.  

  
Dokumente zum Download
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Statement Dr. Carl-Heinz Müller PDF-Dokument zum Download _23 KB
Statement Dr. Angelika Prehn PDF-Dokument zum Download _22 KB
Folienvortrag Prof. Ralf Ihl (Multimorbidität und Demenz) PDF-Dokument zum Download 552 KB
Folienvortrag Heike von Lützau-Hohlbein (Demenz aus Angehörigensicht) PDF-Dokument zum Download 700 KB
Folienvortrag PD Dr. Gereon Nelles (Demenz i. der ambul. Versorgung) PDF-Dokument zum Download 520 KB
Folienvortrag Dr. Thomas Georgi, Arbeitsgruppe 1 PDF-Dokument zum Download _30 KB
Folienvortrag Angelika Grieger-Schwarz, Arbeitsgruppe 2 PDF-Dokument zum Download 870 KB
Folienvortrag Dr. Stephan Franzen, Arbeitsgruppe 2 PDF-Dokument zum Download   29 KB
Folienvortrag Dr. Gerd Benesch, Arbeitsgruppe 3 PDF-Dokument zum Download _50 KB
Folienvortrag Dr. Claus-Michael Richter, Arbeitsgruppe 3 PDF-Dokument zum Download _21 KB
Folienvortrag Christa Matter, Arbeitsgruppe 4 PDF-Dokument zum Download _50 KB
Folienvortrag Annette Richert, Arbeitsgruppe 4 PDF-Dokument zum Download _60 KB
   
Letzte Änderung 25.09.2010
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