Diabetes mellitus als Diagnose leicht zunehmend
Mit über 30 Millionen Diagnosefällen pro Jahr nehmen der Diabetes mellitus und seine Komplikationen bezogen auf die verordneten Arzneimittelpackungen einschließlich der Diagnostika in Deutschland Rang 2 ein. Der Anteil an den Diagnosefällen insgesamt steigt außerdem messbar an. In 92 Prozent der Fälle liegt nach den hier wiedergegebenen Zahlen von IMS Health der Typ 2 des Diabetes mellitus vor.
Diabetes mellitus (E 10 - E 14 nach ICD 10): Zunahme des Anteils behandelter Diagnosefälle (Daten aus IMS VIP)
Vermehrt Testdiagnostika und Begleitmedikationen
Die Verordnungen bei der Behandlung des Diabetes mellitus sind im Jahr 2008 auf über zwanzig Millionen Packungen angestiegen. Verglichen mit dem korrespondierenden Zeitraum im Jahr 2006 sind einerseits mehr Verordnungen bei Diabetes-Tests zu verzeichnen, andererseits wurden Lipidsenker, Herztherapeutika, Antithrombotika und andere Begleitmedikationen im Zusammenhang mit der Diagnose Diabetes häufiger verordnet. Bei den oralen Antidiabetika, den Insulinen und Analoga steigen die Verordnungen insgesamt nur wenig an. Hier kommt es jedoch zu Verschiebungen zwischen den und innerhalb der Gruppen. (IMS Health, nicht in Abbildung dargestellt).
Verordnungsspektrum Behandlung des Diabetes mellitus (E 10 - E 14) (Quelle: VIP IMS Health)