Ausgabenentwicklung

Ausgabenentwicklung von Januar bis November bei den GKV-Arzneimitteln: - 3,1 Prozent

Von Januar bis November 2011 sind die Nettoausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel (ohne Impfstoffe) insgesamt um 3,08 Prozent gesunken. Dies hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) errechnet. Im Noember 2011 lagen die Ausgaben um 2,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Ein wesentlicher Grund für den Ausgabenrückgang im Jahr bis zum November 2011 dürfte der zum 1. August 2010 mit dem GKV-Änderungsgesetz von 6 auf 16 Prozent erhöhte Herstellerrabatt für verschreibungspflichtige, patentgeschützte Präparate ohne Festbetrag sein. Dieser wirkte sich dämpfend auf die GKV-Nettoausgaben aus. Weitere Gründe für den Ausgabenrückgang sind nach Angaben der ABDA unter anderem der veränderte Apothekenabschlag sowie der neu eingeführte Großhandelsabschlag.

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ABDA-Frühinfo: Veränderungsraten beim Apothekenumsatz gegenüber den Vorjahresmonaten. Zur vergrößerten Darstellung bitte auf das Bild klicken.
 
Letzte Änderung 02.12.2011