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Regionale Niederlassungsförderung

Stiftung zur Förderung ambulanter ärztlicher Versorgung

Die Stiftung zur Förderung ambulanter ärztlicher Versorgung in Thüringen feiert in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen. Die Förderangebote der Stiftung sind von der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen und vom Land errichtet worden. Anlässlich des Jubiläums und der guten Erfahrungen mit der Arbeit der Stiftung besuchte auch Dipl.- Med. Regina Feldmann am Dienstag die KV. Gemeinsam mit Dr. med. Annette Rommel luden sie die Presse und Fachmedien in die Erfurter Gemeinschaftspraxis des ehemaligen Stipendiaten Dr. Mark Schmidt ein.

Als Vorstand der KV Thüringen in den Jahren 2005 bis 2012 hat Feldmann die Stiftung 2009 gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer Sven Auerswald ins Leben gerufen. „Es war eine ungewöhnliche Idee: die Weiterbildung junger Ärzte – egal ob Haus- oder Facharzt – und zwar solcher, die sich in Thüringen niederlassen wollen – mit Stipendien zu fördern“, sagt sie.

„Wir haben damals um das Geld für ganze zehn Stipendien gerungen. Aber das Stiftungsmodell hat uns unabhängig von jährlichen Haushalten gemacht. So konnten wir die Förderung kontinuierlich ausbauen.“ Heute gibt es 111 Stipendiaten in Thüringen. Was sich auf Landesebene bewährt hat, plant Feldmann nun auch für die Bundesebene.

Die Stiftung vergibt jedes Jahr Stipendien an künftige Allgemeinmediziner und Augenärzte und hilft ihnen bei ihrem Weg in die Niederlassung. Die Stipendiaten erhalten bis zu 60 Monate eine Förderung in Höhe von 250 Euro. Der Gesamtbetrag kann auch per Einmalzahlung erfolgen. Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung verpflichten sich die jungen Ärzte für mindestens vier Jahre eine vertragsärztliche Tätigkeit im Freistaat Thüringen aufzunehmen.

Seit Juli 2014 gilt die Förderung in Höhe von 250 Euro auch für Famulaturen und für das Praktische Jahr in einer Niederlassung. Außerdem gibt es eine einmalige Förderung von 5.000 Euro für eine Zweigpraxis oder 20.000 Euro für einen vollen Vertragsarztsitz im ländlichen Raum.

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