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Honorarverhandlungen für 2015 starten

Honorarverhandlungen 2014: Ihre Premiere als KBV-Vorstand. Mit welchen Gefühlen gehen Sie hinein?

Mit welchen Gefühlen? Ich gehe mit gewissen Erwartungen in diese Verhandlungen. Die sind der Gestalt, dass ich davon ausgehe – so interpretiere ich die gemeinsame Selbstverwaltung - , dass sich da zwei Verhandlungspartner an den Tisch setzen und versuchen, gemeinsam eine Lösung für ein bestehendes Problem zu finden.

Wie lauten die Kernforderungen der KBV in diesem Jahr?

Die Kernforderungen der KBV sind in diesem Jahr eigentlich die Forderungen, wie sie jedes Jahr sind. Wir fordern unverändert eine Vergütung aller erbrachten ärztlichen Leistungen. Ich finde das Globalbudget eine unerträgliche Situation. Deshalb ist eine der Forderungen dann auch eine Definition von Einzelleistungen und die Ausbudgetierung von Einzelleistungen.

Welche Erwartungen haben Sie an den Verlauf der Verhandlungen?

Ja, das ist immer schwierig zu sagen. Ich würde mir halt wünschen und das ist auch das, was ich mir von unseren Verhandlungspartnern erwarte, dass es zunächst mal eine Verständigung darüber gibt, wo nun wirklich unstrittige Probleme sind. Und ich muss gestehen, ich habe jetzt auch keinen dezidierten Widerspruch zu unseren beiden Hauptkritikpunkten und Hauptforderungen gesehen, das man eben sagt, zum einen gibt es rund 10 Prozent nicht bezahlte Leistungen und zum anderen haben wir eine sich von dem kalkulatorischen Arztlohn im Krankenhaus deutlich entfernende Honorierung der Ärzte in der Niederlassung. Diese beiden Punkte stehen im Raum, sind unwidersprochen. Das ist auch schwerlich möglich, da die objektiv zu begründen sind. Und hier erwarte ich, dass wir in der Verhandlungssituation diese Eckpunkte zunächst mal erkennen und dann gemeinsam schauen, wie wir diese Probleme lösen können.

Es ist wieder soweit: Die jährlichen Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen stehen vor der Tür. Es geht um die Summe, die für die ambulante Versorgung der Versicherten zur Verfügung stehen soll. In den letzten Jahren lief das nicht ohne Streit. KBV-Chef Dr. Andreas Gassen erwartet diesmal allerdings konstruktive und lösungsorientierte Gespräche.

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