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Stand 18.08.2014

Start der Honorarverhandlungen

Gesundheit ist unendlich wertvoll

Die Budgetbegrenzung für medizinische Leistungen gefährdet die Qualität der ambulanten Versorgung von etwa 70 Millionen gesetzlich krankenversicherten Bürgern. Deshalb fordern wir niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten von den Krankenkassen eine kostendeckende Vergütung aller Behandlungen.

Gehortete Beiträge der Versicherten in die Behandlung investieren

Die Krankenkassen haben derzeit Beitragsüberschüsse inMilliardenhöhe einbehalten. Dieses Geld ist nicht Eigentumder Kassen, sondern dient der gesundheitlichen Fürsorgeder Bürger. Wir niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeutenfordern von den Krankenkassen, die finanzielleBlockade im Gesundheitssystem zu lösen und den Versichertenihre Beiträge in Form medizinischer Leistungenzurückzugeben.

Die gute Qualität der Versorgung sichern

Die demografische Entwicklung stellt niedergelasseneÄrzte und Psychotherapeuten vor wachsende Herausforderungen.Nach Ausschöpfung unseres begrenzten Budgetsarbeiten wir deshalb meist unentgeltlich weiter.Im Jahr 2013 haben wir unbezahlte Leistungen im Wertvon 2,3 Milliarden Euro erbracht. Wer jedoch auf das Engagementder Ärzteschaft vertraut, ohne genügend Mittel zurVerfügung zu stellen, missbraucht das ärztliche Ethos undunterhöhlt die Grundlage unseres Gesundheitssystems.

Jede ärztliche Leistung honorieren

Wir niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten möchtenunsere Patienten auch in Zukunft individuell undgleich gut behandeln. Einem prinzipiell unendlichen Leistungsanspruchkönnen wir auf Grundlage begrenzterBudgets jedoch nicht länger gerecht werden. Deshalb fordernwir von den Krankenkassen zukünftig die bedarfsgerechteund kostendeckende Vergütung jeder einzelnenBehandlung.

Attraktivität des Arztberufes erhalten

Niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten gehen fürihre Praxen teils hohe unternehmerische Risiken ein.Angesichts drohenden Ärztemangels ist es nicht hinnehmbar,dass unsere Leistungen schlechter entlohnt werdenals Behandlungen im Krankenhaus. Deshalb fordern wirvon den Krankenkassen, die Attraktivität der Niederlassungfür junge Mediziner nicht durch unzureichende Vergütungärztlicher Leistungen aufs Spiel zu setzen.

» Den Patienten unendliche Leistungenversprechen und gleichzeitig die finanziellen Mittel begrenzen – das kann nicht funktionieren. Die Frage nach dem Wert von Gesundheit in unserer Gesellschaft muss endlich klar gestellt und ehrlich beantwortet werden. «

Dr. Andreas Gassen und Dipl.-Med. Regina Feldmann
VORSTAND DER KASSENÄRZTLICHEN BUNDESVEREINIGUNG

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