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Veranstaltungen

20. KBV-Anbietermeeting: Digitalisierung in der Arztpraxis

16. September 2014, Berlin

Die Digitalisierung in der Arztpraxis war Schwerpunktthema des Anbietermeetings der KBV am 16. September 2014 in Berlin. Es war ein "runder Geburtstag", denn die Veranstaltung fand zum nunmehr 20. Mal statt.

Knapp 150 Teilnehmer, darunter Anbieter von KBV-zertifizierten Softwareprodukten für den Praxis- und Laborcomputerbereich, Provider und Applikationsanbieter für das sichere Netz der KVen sowie Experten der Kassenärztlichen Vereinigungen, waren in den großen Konferenzraum der KBV gekommen.

Bernd Greve, als KBV-Dezernent zuständig für den IT-Bereich, begrüßte die Gäste und führte sie in das sichere Netz der KVen und die geplante Telematik-Infrastruktur ein. Anschließend sprach Norbert Paland vom Bundesministerium für Gesundheit über das geplante E-Health-Gesetz. Interessant für die Anwesenden war auch die Aussage, dass existierende Online-Vernetzungen selbstverständlich bei der Etablierung der Telematikinfrastruktur beachtet werden müssten.

Beim nächsten Programmpunkt stand der Kommunikationskanal KV-Connect im Fokus. Dr. Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KBV-Tochter KV Telematik GmbH, stellte die aktuellen und geplanten Anwendungen vor.

Gilbert Mohr, Berater der KV Telematik GmbH, informierte über die Migration von D2D in KV-Connect. Ziel sei es, dass alle D2D-Verfahren bis zum 15. Februar 2016 auf KV-Connect migriert und die D2D-Server am 16. Februar 2016 abgeschaltet werden.   

Was beim neuen LDT 3.0 für den Labordatenaustausch verbessert wurde, stellte Katrin Berger vom Qualitätsring Medizinische Software e.V. den Teilnehmern vor. Des Weiteren wurde auf die Kommentierungsphase zum LDT 3.0, welche vom 15. Juli bis 15. September angesetzt war, eingegangen. Anfang 2015 soll der neue Standard zur Verfügung stehen. Mitte 2015 soll es von der KBV ein Zertifizierungsverfahren geben. Transportstandard für den LDT 3.0 wird KV-Connect.

Im letzten Teil der Veranstaltung wurde der Schwerpunkt auf die rechtliche Seite der Digitalisierung in der Arztpraxis gelegt. Herr Jürgen Schröder startete diesen Teil der Veranstaltung mit der Vorstellung und Erläuterung der Empfehlung zur ärztlichen Schweigepflicht, zum Datenschutz und zur Datenverarbeitung in Arztpraxen. Im Nachgang stellte Frau Maxi Nebel von der Universität Kassel wissenschaftliche Erkenntnisse zur Rechtssicherheit des Ersetzenden Scannen vor. Im Anschluss wurde von Frau Ulrike Schmitt von der KBV das Serviceangebot der KBV "Mein PraxisCheck Informationssicherheit" vorgestellt, welches bei den Teilnehmern auf großes Interesse stieß. Knapp 30.000 Praxen haben Stand heute die 19 Fragen zur Informationssicherheit bereits beantwortet. Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Herr Klaus Donhauser im Namen des bvitg die Schwierigkeiten und offenen Fragen bei der praktischen Umsetzung des Patientenrechtegesetztes in den Praxisverwaltungssystemen dar. Die Referenten zur rechtlichen Seite der Digitalisierung stellten immer wieder heraus, dass es aktuell eine Vielzahl technischer Lösungen zur Digitalisierung gibt, jedoch viele rechtliche Sachverhalte in der aktuellen Gesetzgebung offen seien.

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