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Praxisnachrichten

Praxissoftware: Das ändert sich im ersten Quartal 2016

17.12.2015 - Was sich im Bereich der Praxissoftware im ersten Quartal des neuen Jahres ändert, fasst die KBV in einer Praxisinformation zusammen.

Top-Thema der Praxisinformation ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK) für Flüchtlinge und Asylbewerber, die sich noch keine 15 Monate in Deutschland aufhalten. Ärzte erfahren unter anderem, dass diese Chipkarten eine Kennziffer enthalten und von den Praxisverwaltungssystemen verarbeitet werden können. Zudem wird darauf hingewiesen, welche Daten Ärzte bei dieser Patientengruppe im Ersatzverfahren manuell erfassen.

Patienten mit unbestimmtem Geschlecht

Ein weiteres Thema betrifft Patienten mit einem „unbestimmten Geschlecht“. Die Praxisverwaltungssysteme können diese Geschlechtsangabe, die auf der eGK gespeichert ist, erfassen und verarbeiten. Ärzte erfahren, was sich bei diesen Patienten im Bereich der Formularbedruckung ändert.

Neue Formulare zu Jahresbeginn

In den Praxisverwaltungssystemen sind ab Januar neue Vordrucke hinterlegt – unter anderem für die Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit (Muster 1). Dagegen wird die Bescheinigung für die Krankengeldzahlung (Muster 17) nicht mehr hinterlegt sein, da der Inhalt in die AU-Bescheinigung integriert worden ist.

Anpassung der Dokumentationssoftware

Zu Jahresbeginn wird die Dokumentationssoftware für einige Disease-Management-Programme angepasst. Ärzte sollten deshalb prüfen, ob sie die Dokumentationen für das 4. Quartal 2015 vor dem Software-Update zum 1. Quartal 2016 abschließen müssen. Was sich bei einzelnen Programmen ändert und noch zu beachten ist, wird in der Praxisinformation vorgestellt.

Unterstützung bei der ASV-Abrechnung

Die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) ist ein weiteres Thema. So wird die Abrechnung von ASV-Leistungen ab Januar von den PVS unterstützt. Gleiches gilt für die Formularbedruckung in der ASV.

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