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Ärztemonitor 2016: infas befragt 10.000 Ärzte und Psychotherapeuten

28.01.2016 - Mit dem Ärztemonitor 2016 startet Anfang Februar eine der größten Befragungen ambulant tätiger Ärzte und Psychotherapeuten. In den nächsten Wochen werden im Auftrag der KBV über 10.000 Niedergelassene telefonisch zu ihrer Arbeitssituation befragt.

Ziel ist es, ein aktuelles Bild über die reale Lage der Niedergelassenen in Deutschland zu erhalten. Das Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) führt dafür Telefoninterviews mit Tausenden per Zufallsverfahren ausgewählten Ärzten und Psychotherapeuten. Es ist bereits die dritte Befragung dieser Art, die die KBV in Kooperation mit dem NAV-Virchow-Bund durchführt.

„Die Antworten sind für uns von enormer Bedeutung“, betonte KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen. „Nur wenn wir die Meinung und die Probleme der Ärzte und Psychotherapeuten genau kennen, können wir unsere berufspolitische Arbeit noch besser an ihren Bedürfnissen ausrichten.“ Gassen fügte hinzu: „Die Ergebnisse dieser Befragung sind für mich Fundament und Auftrag, zu handeln und Lösungen gegenüber Politik und Krankenkassen einzufordern.“

Im Fokus: Arbeitssituation und Telemedizin

Zentrale Themen der Befragung sind unter anderem die Einstellung zum Beruf, die Arbeitssituation, die Bürokratie im Praxisalltag und die Zufriedenheit mit dem Einkommen. Neu sind in diesem Jahr Fragen zum Thema Telemedizin und zu den Terminservicestellen. Die Ergebnisse des Ärztemonitors der KBV werden veröffentlicht. Sämtliche Angaben werden aber anonymisiert.

Ärztemonitor 2012 und 2014

Die ersten beiden Befragungen fanden 2012 und 2014 statt. Der Vergleich der Ergebnisse ermöglicht es, sowohl stabile Muster zu erkennen als auch Entwicklungen aufzuzeigen. Die vergangenen Erhebungen hatten beispielweise ergeben, dass über 90 Prozent der Vertragsärzte und -psychotherapeuten mit ihrem Beruf als solchem zufrieden sind. Allerdings sagen etwa 40 Prozent der Befragten, dass sie zu wenig Zeit für ihre Patienten haben.

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