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Ärzte dürfen übergangsweise auch nicht zertifizierte Software nutzen

22.12.2016 - Vertragsärzte dürfen im ersten Quartal 2017 übergangsweise auch eine nicht zertifizierte Software für die Verordnung von Heilmitteln in ihrer Praxis nutzen. Auf diese Übergangsregelung haben sich die KBV und der GKV-Spitzenverband verständigt.

Ab 1. Januar 2017 ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Vertragsärzte für die Verordnung von Heilmitteln nur noch zertifizierte Software einsetzen. Da absehbar ist, dass die Zertifizierung bis Ende des Jahres nicht vollständig abgeschlossen sein wird, wurde die Übergangsregelung vereinbart.

Übergangsregelung bis 31. März

Die Übergangsregelung sieht vor, dass Vertragsärzte im ersten Quartal 2017 – längstens bis zum 31. März 2017 – auch eine nicht zertifizierte Praxisverwaltungssoftware für die Verordnung von Heilmitteln nutzen können und diese Verordnungen als gültig anzusehen sind.

Davon unberührt bleibt die Verpflichtung, diese Verordnungen nach den Vorgaben der Heilmittel-Richtlinie und der Vordruckvereinbarungen korrekt und vollständig auszufüllen.

Hinweis zur Quartalsabrechnung

Ärzte müssen bei der Sammelerklärung zur Quartalsabrechnung bestätigen, dass sie in ihrer Praxis eine zertifizierte Software zur Heilmittelverordnung verwendet haben. Bei Verwendung nicht zertifizierter Software gilt dies nicht für das 1. Quartal 2017. Das heißt, in dem Fall ist die Bestätigung der Verwendung zertifizierter Software durch den Arzt nicht erforderlich.

Zertifizierungslisten für PVS

Ob ein Softwareprodukt für die Heilmittelverordnung zertifiziert ist, können Ärzte über die Zulassungslisten für Praxisverwaltungssysteme (PVS) erfahren, die die KBV führt.

Praxisinformation für Ärzte

Zur Zertifizierung der Heilmittelverordnungssoftware hat die KBV eine Praxisinformation für Ärzte erstellt. Auf drei Seiten sind darin alle wichtigen Informationen zusammengestellt.

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