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Praxisnachrichten

Antibiotikatherapie bei Infektionen der unteren Atemwege

30.03.2017 - Die Fortbildung zur rationalen Antibiotikatherapie bei Infektionen der unteren Atemwege im Fortbildungsportal der KBV ist inhaltlich überarbeitet worden. Sie steht Vertragsärzten seit heute zur Verfügung.

Die neue S3-Leitlinie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie hat zu einer Überarbeitung des Wirkstoff AKTUELL – die Informationsgrundlage der zertifizierten Fortbildung – geführt. Der neue Wirkstoff AKTUELL liegt der aktuellen Ausgabe des Deutschen Ärzteblatts bei, die diese Woche erscheint. Vertragsärzte, die an der Online-Fortbildung teilnehmen, erhalten bis zu zwei CME-Punkte.
Erst Selbststudium, dann Punkte sammeln

Zu den Inhalten der Antibiotika-Fortbildung gehören eine Übersicht aller für die Arzneimitteltherapie von Infektionen der unteren Atemwege relevanten Wirkstoffe sowie Empfehlungen zur wirtschaftlichen Verordnungsweise. Dabei wird auf die Wirkungsweise und Wirksamkeit der Wirkstoffe, aber auch auf Nebenwirkungen und Risiken eingegangen.

Zudem werden die Ursachen von Antibiotikaresistenzen und Hinweise zu ihrer Vermeidung sowie die Grundzüge einer rationalen Antibiotikatherapie thematisiert.

Die Fortbildung beinhaltet zehn Multiple-Choice-Fragen. Werden sie richtig beantwortet, gibt es insgesamt zwei Fortbildungspunkte. Bei sieben bis neun richtigen Antworten erhält der Arzt einen Punkt. Auf Wunsch werden die CME-Punkte elektronisch an die zuständige Ärztekammer übermittelt und dem Fortbildungskonto des Arztes gutgeschrieben. Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenfrei.

Wie gelangen Ärzte in das Fortbildungsportal im Sicheren Netz?

Seit dem Umzug des Fortbildungsportals aus dem Internet in das Sichere Netz bieten die meisten Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) die Anwendung auf ihrer Portalseite an. Um an der Fortbildung teilzunehmen, melden sich Ärzte in ihrem KV-Portal an und wählen aus der Übersicht der Anwendungen das KBV-Fortbildungsportal aus.

Ärzte, die noch keinen Zugang zum Sicheren Netz haben, benötigen zunächst einen Anschluss, zum Beispiel KV-SafeNet*. Die KVen beraten zu den Möglichkeiten, Kosten und gegebenenfalls zu spezifischen Förderprogrammen (KV-Ansprechpartner). Sie stellen ihren Mitgliedern auch die Zugangsdaten zur Verfügung, die sie für die Anmeldung auf der Portalseite benötigen.

*Bitte beachten Sie, dass KV-SafeNet nicht mit der Firma SafeNet, Inc., USA, in firmenmäßiger oder vertraglicher Verbindung steht.

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