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116117: Der ärztliche Bereitschaftsdienst

Neuer Spot bewirbt Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117

31.08.2017 - Mit einem neuen Werbespot will die KBV die bundesweit einheitliche ärztliche Bereitschaftsdienstnummer 116117 noch bekannter machen. Darunter erreichen Patienten seit nunmehr fünf Jahren den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen - egal, ob sie aus Brandenburg oder Bayern anrufen.

Der etwa einminütige Spot zeigt in anschaulicher und unterhaltsamer Weise bei welchen Beschwerden der ärztliche Bereitschaftsdienst die richtige Wahl ist. Das Spektrum reicht von Fieber, über Durchfall bis hin zur Mittelohrentzündung.

Die aktuelle Versichertenbefragung im Auftrag der KBV zeigt, dass bereits jeder dritte der Befragten die Nummer kennt. Dennoch suchen immer noch zu viele Menschen die Erste-Hilfe-Stellen der Krankenhäuser auf oder wählen die Notrufnummer 112, auch wenn sie nicht lebensbedrohlich erkrankt sind. Derzeit wählen jährlich durchschnittlich rund sechs Millionen Menschen die 116117, wenn sie nachts oder am Wochenende dringend ärztliche Hilfe benötigen.

Früher gab es über 1.000 Nummern

Vor Einführung der 116117 gab es bundesweit über 1.000 regionale Bereitschaftsdienstnummern, die teilweise täglich wechselten. Deshalb führte die KBV gemeinsam mit den KVen die einheitliche Rufnummer ein. Die 116117 funktioniert ohne Vorwahl und ist für die Anrufer kostenfrei. Wer die Nummer wählt, wird automatisch an den ärztlichen Bereitschaftsdienst in seiner Region weitergeleitet.

Kostenloses Infomaterial für Praxen

Die KBV will die Nummer 116117 künftig noch stärker bewerben. Im Herbst ist ein Tag des ambulanten Bereitschaftsdienstes geplant. Für Patienten, die sich im Internet informieren, gibt es die Seite www.116117.de. Diese wird demnächst runderneuert und mit einer zusätzlichen Bereitschaftsdienstpraxis-Suche ausgestattet.

KBV und KVen bieten vielfältige Informationsmaterialien für das Wartezimmer (siehe Kasten). So kann der neue Spot in den Praxen genutzt und bei der KBV angefordert werden. Ein Plakat im A4-Format sowie ein Flyer und ein Aufkleber informieren über die Rufnummer, die hilft. Besonders begehrt in den Wartezimmern ist die Service-Card im Visitenkartenformat mit wichtigen Rufnummern für den Krankheitsfall.

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