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Praxisnachrichten

Ärztemonitor 2018 - Bundesweite Befragung von Ärzten im Februar

25.01.2018 - Mit dem Ärztemonitor 2018 startet im Februar eine der deutschlandweit größten Befragungen ambulant tätiger Ärzte und Psychotherapeuten. In den nächsten Wochen werden im Auftrag der KBV rund 11.000 Niedergelassene telefonisch zu ihrer Arbeitssituation befragt.

Das Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) führt dafür Telefoninterviews mit Tausenden per Zufallsprinzip ausgewählten Ärzten und Psychotherapeuten. Es handelt sich bereits um die vierte Befragung dieser Art, die die KBV in Kooperation mit dem NAV-Virchow-Bund durchführt.

„Die Befragung ist für uns eine wichtige Gelegenheit zur Rückkopplung mit unseren Mitgliedern“, sagte KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen. „Wir erfahren ungefiltert, wo ihnen der Schuh drückt und können unsere berufspolitische Arbeit daran ausrichten.“ Die Ergebnisse bildeten eine Grundlage für die politische Arbeit der KBV.

Neu: Fragen zu Gewalt in der Praxis

Zentrale Themen der Befragung sind wie in den Vorjahren unter anderem die Arbeitssituation, die Bürokratie im Praxisalltag sowie die Zufriedenheit mit dem Einkommen.

Neu sind Fragen zum Thema Gewalt in der Praxis, in denen es unter anderem darum geht, wie häufig Ärzte, Psychotherapeuten und deren Mitarbeiter beschimpft oder bedroht wurden und inwieweit es sogar zu körperlicher Gewalt kam. Zudem widmen sich einige Fragen dem seit Oktober verpflichtenden Entlassbrief, den Patienten beim Verlassen des Krankenhauses erhalten. Hier geht es um eine erste Einschätzung, ob sich für Patienten die ambulante Nachsorge nach einem Klinikaufenthalt verbessert hat.

Entwicklungen und Probleme erkennen

Der Vergleich der Ergebnisse aus den Befragungen in den Jahren 2012, 2014 und 2016 ermöglicht es, Entwicklungen wie auch stabile Muster aufzuzeigen und Probleme zu erkennen. Die Ergebnisse des Ärztemonitors werden anonymisiert veröffentlicht.

Die vergangenen Erhebungen hatten ergeben, dass die überwiegende Mehrheit der Ärzte und Psychotherapeuten zwar mit ihrem Beruf zufrieden ist, aber fehlende Zeit für die Patienten beklagt.

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