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Praxisnachrichten

Praxisinformation zur Verordnung einer Krankenbeförderung

21.06.2018 - Die KBV hat ihre Praxisinformation zur Verordnung einer Krankenbeförderung aktualisiert. Dabei wurde darauf geachtet, die komplexen Vorgaben noch verständlicher darzustellen.

Die Verordnung einer Krankenbeförderung wirft immer wieder Fragen auf, zum Beispiel wann sie erfolgen darf oder in welchen Fällen die Krankenkassen die Kosten übernehmen.

Faustregeln für die Verordnung

Die Praxisinformation stellt das Wichtigste auf drei Seiten vor. Dabei geht es zunächst um die Frage: Verordnung – ja oder nein? Ärzte und Psychotherapeuten erfahren hierbei einige Faustregeln.
Dazu gehört, dass eine Krankenbeförderung zwingend medizinisch notwendig sein muss und beispielsweise nicht zulässig ist, nur damit ein Patient bei einem Arzt ein Rezept abholen kann.

Eine weitere Faustregel betrifft Krankenbeförderungen im Zusammenhang mit einer stationären Behandlung. Eine solche Verordnung müssen Patienten nicht erst bei ihrer Krankenkasse zur Genehmigung vorlegen.

Verordnung zur ambulanten Behandlung

Generell ist vom Gesetzgeber nicht vorgesehen, dass die Krankenkassen die Kosten für Krankenbeförderungen zu einer ambulanten Behandlung übernehmen. Dies gilt beispielsweise auch für eine Heimfahrt nach einer ambulanten Operation; diese muss der Patient selbst bezahlen.

Das SGB V und die Krankentransport-Richtlinie lassen nur wenige Ausnahmen zu, beispielsweise wenn Patienten einen hohen Pflegebedarf haben. Die Ausnahmefälle werden in der Praxisinformation vorgestellt. Hierbei gilt, dass Patienten die entsprechende Verordnung in der Regel vorab bei ihrer Krankenkasse zur Genehmigung vorlegen müssen.

Kostenlos herunterladen

Die dreiseitige Praxisinformation steht im PDF-Format bereit und kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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