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Praxisnachrichten

Grippe-Impfung: KBV stellt Infomaterialien für die Praxis bereit

13.09.2018 - Die KBV ruft auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen zur Grippeschutzimpfung auf. Ärzte können ihre Patienten mit einem Plakat, einer Wartezimmerinformation und einem Video auf die Vorteile der Impfung hinweisen. Die Materialien stellt die KBV kostenlos zur Verfügung.

„Die saisonale Influenza ist eine ernstzunehmende Viruserkrankung, kein harmloser Infekt“, betonte der stellvertretende KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister. „Den besten und einfachsten Schutz vor der Grippe bietet die Impfung.“ Insbesondere ältere, chronisch kranke und immungeschwächte Menschen sollten sich jedes Jahr vor Beginn der Grippesaison impfen lassen. Sie seien besonders gefährdet, sich mit dem Virus anzustecken.

Grippeschutzimpfung mit Vierfach-Impfstoff

Die KBV stellt ein Plakat mit dem Aufruf „Gib der Grippe eine Abfuhr!“, eine Patienteninfo im DIN-A4-Format sowie ein Video zum Thema kostenlos zur Verfügung. Ärzte können die Materialien für die Praxis nutzen, um Patienten über die Impfung zu informieren.

Zudem fasst eine aktuelle Praxisinformation alles Wichtige zur Grippeschutzimpfung für Ärzte und Praxisteams zusammen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut empfiehlt, die Influenzaimpfungen vorzugsweise im Oktober oder November durchzuführen.

Die Impfung erfolgt mit einem Vierfach-Impfstoff. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist in der Schutzimpfungs-Richtlinie der Empfehlung der STIKO gefolgt, dass ab der Impfsaison 2018/2019 zur Grippeimpfung ein quadrivalenter Impfstoff mit der jeweils aktuellen, von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Antigenkombination zu verwenden ist.

Bei Atemwegsinfektionen Antibiotika gezielt einsetzen

Mit Blick auf die bevorstehende Erkältungswelle im Herbst weist die KBV in der Praxisinformation sowie beim Infoblatt für Patienten auch noch einmal auf den gezielten Einsatz von Antibiotika hin, um Resistenzen zu vermeiden.

„Antibiotika sind bei der Behandlung der Grippe nutzlos, da sie nur gegen bakterielle Infektionen wirken“, sagte Hofmeister. „Auch bei akuten Atemwegsinfekten mit Halsschmerzen, Husten, Schnupfen oder Bronchitis helfen Antibiotika in der Regel nicht, da diese sehr häufig von Viren verursacht werden.“

Kommt hingegen noch eine bakterielle Zweit-Infektion hinzu, kann diese eine Antibiotikabehandlung erforderlich machen. Ärzte können seit Juli 2018 als diagnostische Entscheidungshilfe für eine Antibiotikaverordnung den Bluttest auf den Entzündungsmarker Procalcitonin (PCT) einsetzen.

Grippeschutzimpfung Teil der Präventionsinitiative der KBV

Der Aufruf zur Grippeschutzimpfung ist Teil der Präventionsinitiative, die die KBV 2010 zusammen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen gestartet hat. Weitere Themen in diesem Jahr waren die Früherkennung von Darmkrebs und die neue Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen.

Patienteninfos zur Grippeimpfung auf einen Blick

Hinweis: Die KBV stellt Arztpraxen alle Materialien kostenfrei zur Verfügung.

Plakat „Gib der Grippe eine Abfuhr"

Format DIN-A2 / Bestellung per E-Mail: versand@kbv.de.

Patienteninformation zur Grippeschutzimpfung

Nur als Download:

Impf-Flyer „Gib Viren und Bakterien keine Chance“ mit Impfkalender

Bestellung per E-Mail: versand@kbv.de.

Flyer als Infoblatt „Gib Viren und Bakterien keine Chance“ in sechs Sprachen
Video zur Grippeschutzimpfung

Video Grippeschutzimpfung: sich selbst und andere schützen

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