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Praxisnachrichten

Grippeimpfstoff: Ärzte können Engpässe online melden

08.11.2018 - Ärzte können dem Paul-Ehrlich-Institut online melden, wenn ein Grippeimpfstoff nicht verfügbar ist. Das Institut will so Erkenntnisse gewinnen, in welchen Regionen es möglicherweise Engpässe für Influenzaimpfstoffe gibt.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) stellt dazu auf seiner Internetseite ein Online-Formular bereit. Es umfasst Angaben zum Standort der Arztpraxis, zum Impfstoff, zur Anzahl der kontaktierten Apotheken und zum Bezugsweg.

Regionale Unterschiede

Hintergrund für den Aufruf sind Hinweise, dass es regionale Unterschiede in der Versorgung mit Grippeimpfstoffen gibt beziehungsweise die Impfstoffe nicht bundesweit gleich verteilt sind, wie das Deutsche Ärzteblatt schreibt. Medienberichten, wonach der Grippeimpfstoff in dieser Saison bereits vergriffen sei, trat das PEI indes entgegen.

Es bittet daher nicht nur Ärzte, sondern auch Apotheker, Kliniken sowie Verbraucher, eventuelle Engpässe bei Grippeimpfstoffen zu melden, die noch nicht in der Impfstofflieferengpassliste aufgeführt sind. Diese Liste beruht auf Angaben der Zulassungsinhaber.

Grippeschutzimpfung 2018/2019

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut empfiehlt, die Influenzaimpfungen vorzugsweise im Oktober oder November durchzuführen.

Die Impfung erfolgt mit einem Vierfach-Impfstoff. Der Gemeinsame Bundesausschuss ist in der Schutzimpfungs-Richtlinie der Empfehlung der STIKO gefolgt, dass ab der Impfsaison 2018/2019 zur Grippeimpfung ein quadrivalenter Impfstoff mit der jeweils aktuellen, von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Antigenkombination zu verwenden ist.

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