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Unfallversicherung: Ärzte können höhere Gebühren abrechnen

08.11.2018 - Die ärztlichen Honorare in der gesetzlichen Unfallversicherung sind zum 1. Oktober um drei Prozent gestiegen. Damit ist die zweite Stufe einer linearen Gebührenerhöhung von insgesamt 18 Prozent umgesetzt worden.

Bereits vor einem Jahr waren die Gebührensätze der gesetzlichen Unfallversicherung (UV-GOÄ) um acht Prozent gestiegen. Weitere Anhebungen von je drei Prozent folgen zum 1. Oktober 2019 und 2020.

Steigerung um insgesamt 18 Prozent

Die Honorarsteigerung für die UV-GOÄ hatte die KBV im vergangenen Jahr ausgehandelt. Die jährliche Erhöhung erfolgt basiswirksam, sodass sich insgesamt eine Steigerung von 18 Prozent ergibt.
Die neue UV-GOÄ mit den aktualisierten Gebühren ist auf der Internetseite der KBV zu finden.

Einige Leistungen von Erhöhung ausgenommen

Einige Leistungen sind von der linearen Erhöhung ausgenommen – insbesondere jene, die in den vergangenen Jahren bereits deutlich erhöht wurden.

Dabei handelt es sich unter anderem um Gutachtergebühren, Schreibgebühren, Gebühren für die Hautkrebsbehandlung, Zuschläge für das ambulante Operieren und für ambulante OP-Leistungen.

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