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Stand 04.11.2014

Veranstaltungen

Fit für die Praxis? - Infotag zur Niederlassung

Erstmalig hat die KBV gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) mit einem Infotag für die Niederlassung an der Charité in Berlin geworben.

  • Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, im Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe © Foto: Alexandra Bukowski

    Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, im Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe © Foto: Alexandra Bukowski

  • Gewinnerin des iPads Leandra Plünnecke und KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann vor einem "Lass dich nieder"-Plakat © Foto: Alexandra Bukowski

    Gewinnerin des iPads Leandra Plünnecke und KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann vor einem "Lass dich nieder"-Plakat © Foto: Alexandra Bukowski

  • Beratungsstände und Niederlassungscafé im Lichthof des CCO-Gebäudes © Foto: Alexandra Bukowski

    Beratungsstände und Niederlassungscafé im Lichthof des CCO-Gebäudes © Foto: Alexandra Bukowski

  • Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, im Gespräch mit Moderatorin Anni Dunkelmann © Foto: Alexandra Bukowski

    Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, im Gespräch mit Moderatorin Anni Dunkelmann © Foto: Alexandra Bukowski

  • Medizinstudentin im Gespräch mit der Presse © Foto: Alexandra Bukowski

    Medizinstudentin im Gespräch mit der Presse © Foto: Alexandra Bukowski

  • Ein Kamerateam des Deutschen Ärzteblatts berichtet vom Infotag. © Foto: Alexandra Bukowski

    Ein Kamerateam des Deutschen Ärzteblatts berichtet vom Infotag. © Foto: Alexandra Bukowski

  • Medizinstudenten bekommen Lunchtüten und Kaffee in der Mittagspause. © Foto: Alexandra Bukowski

    Medizinstudenten bekommen Lunchtüten und Kaffee in der Mittagspause. © Foto: Alexandra Bukowski

  • Lunchtüte: "Zukunft eingetütet" © Foto: Alexandra Bukowski

    Lunchtüte: "Zukunft eingetütet" © Foto: Alexandra Bukowski

  • Moderatorin Anni Dunkelmann und Dr. Johannes Wimmer beantworten Fragen des Publikums zum Thema Medizin im Internet. © Foto: Alexandra Bukowski

    Moderatorin Anni Dunkelmann und Dr. Johannes Wimmer beantworten Fragen des Publikums zum Thema Medizin im Internet. © Foto: Alexandra Bukowski

  • Medizinstudentinnen in Niederlassungscafé im Lichthof des CCO-Gebäudes © Foto: Alexandra Bukowski

    Medizinstudentinnen in Niederlassungscafé im Lichthof des CCO-Gebäudes © Foto: Alexandra Bukowski

  • Medizinstudenten bekommen Kaffee und Lunchtüten im Niederlassungscafé. © Foto: Alexandra Bukowski

    Medizinstudenten bekommen Kaffee und Lunchtüten im Niederlassungscafé. © Foto: Alexandra Bukowski

Gelungene Premiere

Am 4. November kamen rund 280 Studierende über den ganzen Tag verteilt in das CharitéCrossOver-Gebäude, um an Vorträgen und Diskussionen teilzunehmen und sich über die Möglichkeiten einer Niederlassung zu informieren.

Die Botschaft und Aufforderung an die Medizinstudierende, sich nach dem Studium für die Niederlassung zu entscheiden, wurde an diesem Tag in Diskussionen, Vorträgen und persönlichen Gesprächen mit Experten aus der Praxis deutlich. „Die Niederlassung bietet deutlich mehr Freiheiten als die Arbeit in der Klinik.“ Mit diesen Worten ermutigte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzende der KBV, gleich zu Beginn der Veranstaltung die Studierenden. Er fügte hinzu, dass die Ausbildungsinhalte im Krankenhaus dennoch wichtig seien, um das nötige Rüstzeug für die Niederlassung zu sammeln.

Politik will jungen Medizinern zuhören

Gesundheitsminister Hermann Gröhe eröffnete mit einem Grußwort den Infotag. Er betonte seine Wertschätzung für den Arztberuf: Die persönliche Zuwendung und das fachliche Können der Ärzte seien nicht durch Technik zu ersetzen. Deshalb wolle die Politik auch zukünftig genau hinhören, was sich Nachwuchsmediziner für ihr Arbeitsumfeld wünschen.

Informationen und Beratung

Die Medizinstudenten hatten beim Infotag die Gelegenheit, unter anderem Fragen zum Thema Finanzierung und Start der eigenen Praxis zu stellen. Zahlreiche Studierende nutzen das Angebot des Niederlassungscafés vor Ort: Im direkten Gespräch mit erfahrenden niedergelassenen Ärzten und Beratern der verschiedenen KVen bekamen sie Antworten und Tipps über den Weg in die Niederlassung. Experten berichteten von ihrem persönlichen Werdegang zur eigenen Praxis. Zudem stand umfangreiches Informationsmaterial über Föderungsmöglichkeiten der einzelnen KVen bereit.

Diskussionen und Vorträge

Am Vormittag fanden darüber hinaus Diskussionen zu den Themen Niederlassung und Medizinerausbildung statt. In einer ersten Diskussionsrunde mit dem Titel „Medizinstudium: zu viel Theorie und zu wenig Praxis?“ tauschen sich die Teilnehmer darüber aus, wie sich Medizinstudium und Praxis zukünftig noch besser verbinden lassen. „Wir brauchen mehr Praxisanteile im Studium. Der Weg in die Niederlassung muss den jungen Medizinern bereits früh im Studium aufgezeigt werden“, sagte Dipl.-Med. Regina Feldmann, Vorstand der KBV. Mit ihr diskutierten Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Prodekanin für Studium und Lehre, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Antonius Ratte, Bundeskoordinator der AG Medizinische Ausbildung der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) sowie Dr. Johannes Wimmer, Weiterbildungsassistent und Internetarzt.

In einer anschließenden Fragestunde „Medizinstudium und dann …?“ erkundigten sich Medizinstudierende unter anderem nach den Verdienstmöglichkeiten und dem Verwaltungsaufwand eines Praxisbetriebs. Antworten bekamen sie vom Vorstandsvorsitzenden der KBV Dr. Andreas Gassen und von der Niederlassungsberaterin der KV Brandenburg Karin Rettkowski, die insbesondere auf zahlreichen Beratungsangebote der verschiedenen KVen verwies. „Dort bekommen Sie jegliche Hilfestellung, die Sie wie eine Strickleiter zur eigenen Praxis führt“, sagte Rettkowski. An der Diskussion nahmen zudem Dr. Werner Plörer, Hausarzt aus Gotha, und Robin Charlotte Rätz, Medizinstudentin aus der Nachwuchskampagne „Lass dich nieder“ von KBV und KVen.

Der Infotag war Teil der Kampagne „Lass dich nieder“, mit der KBV und KVen künftige Ärzte für die Arbeit in der Praxis interessieren wollen. Auf der Website www.lass-dich-nieder.de erfahren Medizinstudenten und junge Ärzte alles Wissenswerte rund um das Thema Niederlassung. Noch in diesem Jahr soll dort eine Börse eingerichtet werden, in der Medizinstudierende Famulaturplätze bei niedergelassenen Medizinern suchen können.