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Sicheres Netz

Praxisbesuch bei Dr. Christoph Mauch, Internist

Papierfreie Praxis als Ziel

Eigentlich ist die Sprechzeit längst vorbei, aber in der Praxis von Dr. Christoph Mauch im Jenaer Neubaugebiet Winzerla ist noch Betrieb: Am Empfangstresen werden Termine abgestimmt. Im Sprechzimmer wertet der Arzt mit einem Patienten Laborergebnisse aus. Im Wartezimmer versammelt sich eine Gruppe zur Diabetikerschulung. Seit Anfang 2011 praktiziert Mauch in Winzerla als hausärztlicher Internist. Nach knapp 20 Jahren Klinikarbeit hatte er die gut eingeführte Praxis übernommen: Gemeinsam mit einem Arzt in Weiterbildung, drei Fachangestellten und zwei Azubis kümmert er sich um rund 1.400 Patienten.

Auch seine Frau, eine IT-Expertin, hat Dr. Mauch von Anfang an in die Praxisarbeit einbezogen, und das aus gutem Grund: „Als wir hierherkamen, haben wir Berge von Papier vorgefunden“, sagt Marianne Mauch. „Das wollten wir ändern: Nur noch so viel Papier wie nötig, so viel moderne Kommunikation wie möglich.“ Dabei setzten Mauchs von Anfang an auf das Sichere Netz mit einem KV-SafeNet*-Anschluss. „Trotz vernetzter Rechner und Internetanschluss müssen die Patientendaten geschützt bleiben – das hat höchste Priorität“, sagt Marianne Mauch.

Elektronische Arztbriefe - ein echter Fortschritt

Dass die Praxis bisher nur einen Teil der Möglichkeiten nutzt, die das sichere Netz bietet, liegt nicht an Dr. Mauch und seinen Mitarbeitern: „Im Moment übertragen wir unsere Abrechnungen auf diesem Weg“, sagt er. Auch die Foren hält er für eine gute Idee. „Arztbriefe elektronisch verschicken, das ist ein echter Fortschritt“, ergänzt er. Im Moment würden die Unterlagen, die Kollegen schicken, noch gescannt. Diese Zeit könnten die Mitarbeiter sinnvoller nutzen. Dass KV-CONNECT als Modul des SNK hier Abhilfe schaffen kann, habe er erst vor kurzem erfahren.

Um wirklich alle Facetten des sicheren Netzes nutzen zu können, wünscht sich der Jenaer Arzt zum einen mehr Schulungen durch die KV zu diesem Thema, zum anderen aber auch eine bessere Beratung durch die PVS-Anbieter. „Wichtig ist dabei, dass dieses Thema für Ärzte verständlich erklärt wird“, betont er. „Nicht jeder hat eine IT-Expertin in der Praxis.“ Natürlich wünscht er sich auch, dass noch mehr Kollegen das SNK nutzen.

"Wir lassen nicht locker"

Selbst werden Dr. Mauch und seine Frau an dem Thema aber auch dranbleiben. Mit den IT-Beratern der KV Thüringen sind sie regelmäßig in Kontakt. Und auch bei ihrem PVS-Anbieter lässt Mauch nicht locker: „Auch wenn es vielleicht noch ein bisschen dauert: An dem Ziel einer papierfreien Praxis halten wir fest.“