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Stand 15.08.2017

Sicheres Netz

Telematikinfrastruktur und Sicheres Netz

In den kommenden Monaten sollen alle Arzt- und Psychotherapeutenpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen werden. Die TI soll Deutschlands größtes Gesundheitsnetz werden. Bereits jetzt sind mehr als 110.000 Ärzte und Psychotherapeuten vernetzt – im Sicheren Netz der KVen (SNK). Hier finden sie passende digitale Angebote, die ständig weiterentwickelt werden. Was passiert mit diesen Anwendungen und dem SNK insgesamt?

Einbindung des Sicheren Netzes

Das Sichere Netz ist bereits an die TI angebunden. So wird es auch bleiben. Das heißt: Ärzte und Psychotherapeuten erreichen die Anwendungen im SNK künftig über den TI-Konnektor, zum Beispiel die Online-Abrechnung. Das gilt im Übrigen auch für Praxen, die derzeit nicht an das Sichere Netz angeschlossen sind. Auch sie können dann die Angebote des SNK nutzen.

Auch wenn das Sichere Netz Teil der Telematikinfrastruktur ist, ersetzt ein SNK-Anschluss nicht den Anschluss an die TI. Für das ab Juli 2018 verpflichtende Versichertenstammdatenmanagement ist eine Anbindung an die TI mit einem Konnektor und einem E-Health-Kartenterminal Voraussetzung.

Kündigungsrecht für KV-SafeNet*-Anschluss

Praxen, die heute das SNK nutzen und auf die TI umsteigen, können ihren Vertrag mit einer Frist von sechs Monaten kündigen. So müssen sie nicht zwei Anschlüsse parallel betreiben und finanzieren. Sind Ärzten und Psychotherapeuten einzelne Anwendungen im SNK besonders wichtig, empfiehlt es sich, bei deren Anbieter nachzufragen, ob diese Anwendungen nach der Übergangsfrist in der TI erreichbar sein werden.

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* Bitte beachten Sie, dass KV-SafeNet nicht mit der Firma SafeNet, Inc., USA, in firmenmäßiger oder vertraglicher Verbindung steht.