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Recall-Management: ein Pluspunkt für die Praxis

Recall-Management – eine zuverlässige Möglichkeit, die Patienten an Auffrischimpfungen oder Früherkennungsuntersuchungen zu erinnern. Denn gerade solche Termine werden oft vergessen. Eine entscheidende Rolle kommt dabei dem Praxisteam zu: Es kann Patienten entscheidend zu Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen motivieren. Dr. Schweiger und seine Mitarbeiter haben seit einigen Jahren von Karteikarten auf EDV umgestellt.

Dr. Klaus-Peter Schweiger, Internist:


„Wir haben eine große diabetologische Schwerpunktpraxis hier vor Ort und die Recall-Fragen im Rahmen des DMP-Diabetes haben letztendlich zu den Erfahrungen mit Recallsystemen geführt. Also ich bin da persönlich ein großer Freund von, weil ich sie einfach übersichtlicher finde und weil wir viele Funktionen die wir sonst in einzelnen Schritten erarbeiten müssten, über die Elektronik zu Verfügung gestellt bekommen. Was die Vorsorge angeht, da gibt es ja diesen Check Up-35, den wir hier in der Praxis auch durchführen, da gibt es offizielle Flyer, die den Patienten zur Verfügung gestellt werden.“

Darin sehen die Patienten selbst, wann sie Anspruch auf welche Leistungen haben.

Dr. Klaus-Peter Schweiger, Internist:


„Weil über diese relativ langen Zeiträume Termine verloren gehen, weil es die Patienten selber vergessen, oder aber, dass betreuende Kollegen es nach drei bis fünf Jahren nicht mehr wissen, oder aber, dass wir selber es vergessen. Und diese Quote wird einfach wesentlich besser, dadurch, dass wir hier ein elektronisch gestütztes System verwenden.“

Wichtig dabei: der Patient muss zuvor dem Arzt schriftlich erlauben, ihn zu Terminen einzuladen. Die Einladung kann telefonisch, per Email oder per Post erfolgen.

Dr. Klaus-Peter Schweiger, Internist:


„Aus Datenschutzgründen muss beachtet werden, dass die Patienten schriftlich ihr Einverständnis bekunden und dass der Umschlag nicht offen ist, nicht als Postkarte oder Briefkarte, sondern dass er wirklich in den Umschlag kommt. Die Variante Telefongespräch gibt es auch noch, die ist aber für uns ausgesprochen aufwändig so dass wir eher zur Briefpost tendieren.“


Die meisten Hersteller von Praxisverwaltungssoftware bieten ein automatisches Recall-Programm an. Dieses meldet beispielsweise zu Wochenbeginn und bei Anmeldung eines Patienten, wann die nächste Impfung oder Vorsorgeuntersuchung fällig ist.


Bernd Greve, KBV, Telematik und IT in der Arztpraxis:


„Das, was man früher per Hand aus den Karteikarten heraus hätte lesen müssen, was dann auch sehr aufwändig wird, macht das System ganz automatisch, je genauer man die Daten eingibt, desto besser kann das Systeme am Ende auch den Arzt unterstützen. Wenn der Arzt sich für ein Recallsystem entscheidet muss er entweder ein komplett neues Modul installieren, oder aber er entscheidet sich für ein Modul, das in seiner Praxis-EDV schon vorhanden ist, teilweise muss hier einfach nur die Konfiguration angepasst werden, so dass das Modul auch aktiviert wird, teilweise müssen die Module auch nachbestellt werden, so dass sie dann mit dem nächsten Update ausgeliefert und installiert sind.“


Für Dr. Schweiger und sein Team hat sich jedenfalls das Recallmanagement in der Praxis mehr als bewährt.


Dr. Klaus-Peter Schweiger, Internist:


„Empfehlen würde ich es in jedem Fall. Für meinen Eindruck ist es schon so, dass gerade die Vorsorgequalität, die ja wirklich einfach daran hängt, dass diese Termine auch wahrgenommen werden, dass die deutlich verbessert wird. Und da hatte ich schon den Eindruck, dass das Recall ein absolut hilfreiches Instrument sein kann. Das Feedback ist eigentlich im Großen und Ganzen sehr gut. Bei den Zahlen, die wir in der Diabetologie überblicken eigentlich ein Rücklauf von mehr als 90 Prozent von Patienten, die da kontaktiert werden.“

Er kann nicht mehr ohne: Für den Internisten Dr. Klaus-Peter Schweiger gehört das Recall-Management längst zum Praxisalltag. Mit dieser Ansicht steht er nicht alleine da. Auch sein Praxisteam in Göttingen möchte nicht mehr auf das Erinnerungssystem verzichten. Denn es bietet einen optimalen Service für die Arztpraxis – und für ihre Patienten.

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