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Veranstaltungen

Vertreterversammlung der KBV am 11. Mai 2015

Auf der Vertreterversammlung im Vorfeld des Deutschen Ärztetages in Frankfurt am Main hat der KBV-Vorstandsvorsitzende, Dr. Andreas Gassen, zu Herausforderungen der Patientenversorgung gesprochen. Er forderte eine genaue Definition der Bereiche, in denen es einen besonderen Bedarf für die Versorgung gibt. Diese Bereiche betreffen entweder bestimmte Bevölkerungsgruppen, wie Ältere oder Pflegebedürftige, oder bestimmte Versorgungsangebote wie beispielsweise die Psychotherapie. Die KBV habe mittlerweile einen Katalog solcher Versorgungsziele erstellt.

  • Abstimmung auf der VV in Frankfurt am Main ©Foto: Lisa Struwe

    Abstimmung auf der VV in Frankfurt am Main ©Foto: Lisa Struwe

  • KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen ©Foto: Lisa Struwe

    KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen ©Foto: Lisa Struwe

  • Kongresshaus "Kap Europa" in Frankfurt am Main ©Foto: Lisa Struwe

    Kongresshaus "Kap Europa" in Frankfurt am Main ©Foto: Lisa Struwe

  • Foyer vor dem Sitzungssaal im Kap Europa ©Foto: Lisa Struwe

    Foyer vor dem Sitzungssaal im Kap Europa ©Foto: Lisa Struwe

  • Kampagnenplakat am Hauptbahnhof Frankfurt ©Foto: Lisa Struwe

    Kampagnenplakat am Hauptbahnhof Frankfurt ©Foto: Lisa Struwe

Als ein positives Indiz dafür, dass die Patientenversorgung in Deutschland gelingt, wertete Gassen eine internationale Studie zu Wartezeiten im Ländervergleich. „Unsere Wartezeiten sind extrem kurz und der Zugang zu allen medizinischen Leistungen ist für alle gegeben“, betonte Gassen. Dies bedeute jedoch nicht, dass die medizinische Versorgung in Deutschland perfekt sei.

KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann informierte in ihrem Bericht, dass die Weiterbildungsförderung auf den fachärztlichen ambulanten Bereich mit maximal 1.000 Stellen ausgeweitet werde. Sie berichtete außerdem, dass das von der KBV vorgeschlagene Modell einer Stiftung zur Förderung der ambulanten Weiterbildung von Haus- und Fachärzten laut den Änderungsanträgen der Regierungskoalition perspektivisch in das Versorgungsstärkungsgesetz aufgenommen werde.

Klar positionierte sich Feldmann zum diskutierten Direktzugang zur Behandlung von Heilmittelerbringern. „Den Vorschlag eines Direktzugangs von Patienten ohne vorherige ärztliche Verordnung lehnen wir strikt ab. Diagnose und Indikationsstellung sind ärztliche Kernkompetenzen und müssen es bleiben.“

Die vollständigen Berichte des Vorstands an die Vertreterversammlung sind im Folgenden dokumentiert.

Reden und Beschlüsse

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