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Regressfalle meiden: Dr. Gründlich zeigt Dr. Sorglos, wie´s geht

Mutter:
Wir beide haben eine ziemlich schlaflose Nacht hinter uns. Der Kleine musste mindestens fünfmal auf die Toilette. Und er hat ständig über Bauchschmerzen gejammert. Sie hatten Max doch schon einmal so ein tolles Mittel gegen Durchfall verschrieben, dieses Muta.. aäh dingsbums…

Dr. Sorglos:
Sie meinen wahrscheinlich Mutaflor Suspension®. Hier, bitte.

Mutter:
Danke!

Dr. Gründlich:
Es tut mir leid, aber Mutaflor Suspension® gibt´s nicht auf Kassenrezept. Mäxchen ist ja mitt-lerweile sechs Jahre alt und damit kein Kleinkind mehr. Ich könnte Ihrem Sohn Mutaflor Sus-pension® nur privat verordnen. Die kleinste Packung kostet rund 22 Euro.

Mutter:
Ohhh!

Dr. Gründlich:
Aber ich habe da als Alternative noch ein anderes Präparat aus der gleichen Wirkstoffgruppe. Das funktioniert auch gut und gibt es auf Kassenrezept. Und es hilft sehr gut gegen Durchfall.

Dr. Sorglos:
Was, welchen Schaden soll ich angerichtet haben? 1.000 Euro wollen die von mir? Ich muss sofort Widerspruch einreichen!

Brief:
Lieber Dr. Sorglos, dein Widerspruch hat leider nichts genutzt. Hinsichtlich der Verordnungen von Mutaflor Suspension® ist in vollem Umfang, ein Regress in Höhe von 1.000 Euro zu leis-ten. Der Grund: Nichtbeachtung von Nummer 12b Anlage III Arzneimittel-Richtlinie in 20 Fäl-len.

Die Zeichentrickärzte Dr. Sorglos und Dr. Gründlich tappen um die Regressfalle - und nur einer tappt hinein.
Das Wort "Regress" bereitet vielen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten Bauchschmerzen. Und ausgerechnet mit einem Mittel gegen Bauchbeschwerden tritt dies besonders häufig auf. Wie Niedergelassene diese Falle meiden können, erklärt die erste Folge der neuen Serie mit Dr. Sorglos und Dr. Gründlich.