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Politik

Nationaler Aktionsplan zur Elimination der Masern und Röteln

In Deutschland und den anderen Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation ist die Elimination der Masern und Röteln seit vielen Jahren erklärtes Ziel.

Beide Infektionskrankheiten gehören zu den ansteckendsten überhaupt und führen auch in den westlichen Industrienationen bei 10 bis 20 Prozent der Erkrankten zu Komplikationen. Bislang ist es jedoch nicht gelungen, die Neuerkrankungen auf unter 1 Fall pro 1.000.000 Einwohner pro Jahr zu senken.

 


Ziel: intensive Aufklärung und höhere Impfquoten

Der „Nationale Aktionsplan 2015-2020 zur Elimination der Masern und Röteln in Deutschland“, der unter der Federführung des Robert-Koch-Instituts erstellt und von Bund und Ländern unterstützt wird, nimmt eine Bestandsaufnahme der Situation in Deutschland vor. Er formuliert nationale strategische und messbare Ziele, mit denen die Elimination erreicht werden soll.

Vorgesehen ist unter anderem:

  • eine noch intensivere Aufklärung und Information der Bevölkerung zur Masern-Schutzimpfung
  • eine Erhöhung der Impfquoten für Kinder und für nach 1970 geborene Erwachsene.

Der Aktionsplan schlägt zur Erreichung der genannten Ziele konkrete Maßnahmen und Aktionen vor und benennt auch die zur Umsetzung erforderlichen Akteure. Über zu bestimmten Zeitpunkten zu erreichende Zielgrößen kann die Zielerreichung verfolgt und gemessen werden.

Mehr Informationen für Ärzte

Ärzte sollen zukünftig mehr Informationen über Schutzimpfungen erhalten, um zur Erhöhung der Impfbereitschaft ihrer Patienten beizutragen. Die KBV hat bereits eine Vielzahl solcher Angebote erstellt. Neben Materialien für Patienten gibt es auch Informationen für das Praxisteam.

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