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Sicheres Netz

Förderung

Es lohnt sich, jetzt einzusteigen: Viele Kassenärztliche Vereinigungen fördern derzeit den KV-SafeNet*-Anschluss ans Sichere Netz oder beispielsweise auch die 1-Click-Abrechnung. Nähere Informationen dazu erteilt die jeweilige KV.

Darüber hinaus ist nach dem Regierungsentwurf zum E-Health-Gesetz eine finanzielle Förderung des elektronischen Arztbriefes (eArztbrief) geplant. Ärzte und Psychotherapeuten erhalten demnach für den Versand und den Empfang eine Pauschale von insgesamt 55 Cent für jeden elektronisch übermittelten Brief, wenn dessen Übertragung sicher erfolgt und der Papierversand entfällt.

Der eArztbrief ist eine der nachgefragtesten Online-Anwendungen bei Haus- und Fachärzten. Die technische Infrastruktur hierfür steht bereit: Mit dem Sicheren Netz verfügen Vertragsärzte und -psychotherapeuten über das derzeit größte Gesundheitsnetz für die Online-Kommunikation. Arztbriefe, aber auch andere Nachrichten können über das Netzwerk einfach und sicher ausgetauscht werden.

Wichtige Eckdaten des geplanten E-Health-Gesetzes

Voraussichtlich zum 1. Januar 2016 tritt es in Kraft: Das "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" – kurz E-Health-Gesetz genannt – soll die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben. Ziel ist es, Informations- und Kommunikationstechnologie in der Gesundheitsversorgung zu etablieren und dadurch die Wirtschaftlichkeit und Qualität der Versorgung weiter zu verbessern.

Folgendes ist bislang geplant (Stand 1. Dezember 2015):

  • Finanzielle Förderung des eArztbriefes
  • Ab Oktober 2016: Versicherte, die drei und mehr verordnete Medikamente einnehmen, haben Anspruch auf einen Medikaktionsplan in Papierform durch den behandelnden Arzt, später elektronisch
  • Ab April 2017: Vergütung von Telemedizinkonsilen bei der Befundbeurteilung von Röntgenaufnahmen
  • Ab Januar 2018: Ärzte erhalten für den mit der Anlage und Pflege des Notfalldatensatzes verbundenen Dokumentationsaufwand eine Vergütung.
  • Ab Juli 2018: Ärzte sind gesetzlich zur Prüfung der Versichertenstammdaten verpflichtet