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Gassen: „Die GOÄ ist die Gebührenordnung für einen freien Beruf – sie muss überarbeitet werden“

Vor Sonderärztetag – Der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen ruft zur Geschlossenheit auf, um die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sinnvoll weiterzuentwickeln.

Berlin, 20. Januar 2016 – „Lassen Sie uns gemeinsam die Bundesärztekammer unterstützen. Wir müssen diskutieren und auch in der Sache streiten. Es besteht aber im Grundsatz überhaupt kein Zweifel daran, dass die Gebührenordnung für Ärzte veraltet ist und der dringenden Überarbeitung bedarf. Wir dürfen niemandem – weder in der Politik noch sonst wo – einen Anlass bieten, das Projekt der Novellierung der GOÄ wieder einzustellen“, appellierte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute in Berlin an die Teilnehmer des Sonderärztetages am 23. Januar. An diesem Tag wollen die Delegierten des Ärztetages den Entwurf einer neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) diskutieren.

Kein Verständnis zeigte der KBV-Chef für die Bundestagsfraktion der SPD, die die Novellierung blockieren will. „Die GOÄ ist die Gebührenordnung für einen freien Beruf. Sie ist in ihrer jetzigen Form veraltet und muss dringend angepasst werden. Die medizinischen Leistungen der Kolleginnen und Kollegen müssen angemessen honoriert werden. So berücksichtigen die jetzigen Gebührensätze schon längst nicht mehr die gestiegenen Kostensätze.“

Er warnte davor, eine Konvergenz zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) der Gesetzlichen Krankenversicherung herzustellen. „Die Grundlagen beider Versicherungssysteme sind komplett unterschiedlich. Es darf hier keine 'Verwässerung' stattfinden.“