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Gemeinsames Ziel: Grundkonzept der Niederlassung im KV-System

Vertreterversammlung – In ihrem Rückblick auf die Legislaturperiode 2011-2016 lobt Dipl.-Med. Regina Feldmann die Arbeit der Selbstverwaltung, findet zugleich aber auch mahnende Worte.

Berlin, 9. Dezember 2016 – „Die Selbstverwaltung hat gezeigt, dass sie nicht nur arbeitsfähig, sondern für die Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung unabkömmlich ist“, betonte Dipl.-Med. Regina Feldmann, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute in Berlin bei ihrer Rede im Rahmen der Vertreterversammlung. Beispiele wie das Förderprogramm zur Ambulanten Weiterbildung zeigten, dass die Zusammenarbeit mit Politik und Verbänden sehr gute Ergebnisse erziele und vorausschauend auf die Versorgungsprobleme reagiere. Auch die Einführung der nichtärztlichen Praxisassistentin (NäPa) ziele auf die Versorgungslücke im hausärztlichen Bereich ab und stelle einen wichtigen Schritt dar, diese zu schließen. Gleichzeitig müssten die Krankenkassen nun nachziehen, so Feldmann: „Ich hoffe, dass mit dem Beginn des neuen Jahres auch die verbesserte Vergütung für die Beschäftigung der NäPas vom Bewertungsausschuss beschlossen sein wird und somit eine weitere Motivation für die flächendeckende Umsetzung dieser Struktur entstehen wird.“

Als weiteren Erfolg wertete sie die Einführung des Medikationsplanes, forderte aber zugleich eine angemessene Umsetzung der Softwarelösungen. „Wenn die Ärzte in ihren Praxen alle Errungenschaften der neuen IT-Struktur teuer bezahlen sollen, wird das zu heftigen Protesten und nicht zu Akzeptanz führen“, mahnte sie.

Eindeutig bekannte sie sich zum System der Kassenärztlichen Vereinigungen. „Für die vor uns stehenden Aufgaben bedarf es eines starken KV-Systems. Dafür habe ich 16 Jahre lang gekämpft. Das Grundkonzept der Niederlassung im KV-System muss erhalten bleiben. Über dieses Ziel muss über alle Versorgungsbereichsgrenzen hinweg Einigkeit bestehen. Nur so können wir eine Vorbildwirkung für die jungen Kolleginnen und Kollegen entfalten und diese motivieren, sich für eine eigene, inhabergeführte Praxis zu entscheiden.“