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Drei Teamplayer stehen an der Spitze der KBV

Vertreterversammlung – Das Parlament der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten hat Dr. Andreas Gassen im Amt des Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung bestätigt. Gemeinsam wird er mit den beiden neu gewählten Vorständen Dr. Stephan Hofmeister und Dr. Thomas Kriedel die KBV auf neuen Kurs bringen und das Konzept „KBV 2020“ umsetzen.

Berlin, 3. März 2017 – Verlässlich, teamorientiert und mit klarer Haltung: So positioniert sich das Vorstandstrio an der Spitze der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). In Berlin wählten am Freitag die Delegierten der Vertreterversammlung Dr. Andreas Gassen (Vorstandsvorsitzender), Dr. Stephan Hofmeister (erster stellv. Vorstandsvorsitzender) und Dr. Thomas Kriedel (zweiter stellv. Vorsitzender) zum neuen Führungstrio.

„Wir Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten können offen in die Debatten gehen – jeder weiß, was man inhaltlich von uns zu erwarten hat. Nun kommt es darauf an, dass wir gemeinsam in die Politik hineinwirken und jene Durchschlagskraft zurückgewinnen, die wir wegen vieler Querelen in den vergangenen Jahren eingebüßt haben“, erklärte der wiedergewählte KBV-Chef Gassen. Er gab ein „eindeutiges Bekenntnis zur Arbeit im Team“ ab.

Den gemeinsamen Teamgeist betonten auch Hofmeister und Kriedel. „Die KBV hat die Verantwortung, auf der Bundesebene die Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Kassenärztlichen Vereinigungen ermöglichen, ihrem Sicherstellungsauftrag nachzukommen. Gemeinsam werden wir im Vorstand als gut abgestimmtes Kollegialorgan arbeiten und gemeinsam nach außen wirken“, erklärte Dr. Stephan Hofmeister, der von der KV Hamburg, wo er als stellvertretender Vorstandsvorsitzender wirkte, zur KBV nach Berlin wechselt.

Einen reichen Erfahrungsschatz bringt auch Dr. Thomas Kriedel mit, der zuletzt als Vorstand in der KV Westfalen-Lippe tätig war. „Wir wollen Zukunftsfelder für die ambulante Versorgung besetzen. Die Digitalisierung ist ein solches Thema, für das ich mich schon lange engagiere. Schließlich müssen wir uns für die Anpassung der Arbeitsbedingungen in der Versorgung an die Erwartungen junger Ärztinnen und Ärzte einsetzen. Dazu gehören die Entlastung von arztfremden Tätigkeiten, kurz: die Entbürokratisierung, die Bedingungen für Angestellte, vernetztes Arbeiten mit Kollegen und anderen Gesundheitsberufen und einiges mehr.“

Weitere Informationen zum Vorstand der KBV finden Sie auf unserer Website unter www.kbv.de/html/26999.php.