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Darmkrebsvorsorge: Teil der ganz normalen Versorgung

In welchen Praxen ist Darmkrebsvorsorge ein Thema?

O-Ton Frau Dipl.-Med. Regina Feldmann, Hausärztin und Vorstand der KBV:
„Hier spielen sehr viele Arztgruppen eine große Rolle, bei der noch weiteren Verbreitung der Information über die Vorsorgekoloskopie. Jetzt im Augenblick sind stark beteiligt die Hausärzte, die Gynäkologen, die Urologen, natürlich auch die Gastroenterologen. Aber da haben wir noch einen Bedarf, diese Informationen an die Patienten zu bringen. Und Hausärzte, denke ich, machen das schon im Rahmen ihrer Vorsorgeuntersuchungen. Wir Hausärzte haben ja ein sehr großes Pensum an Vorsorgeuntersuchungen.“

Wie gehen Sie in Ihrer Praxis damit um?

O-Ton Frau Dipl.-Med. Regina Feldmann, Hausärztin und Vorstand der KBV:
„Bei uns in der Praxis ist es zum Beispiel so, dass wir, auch wenn wir zum Beispiel den Impfstand kontrollieren, immer auch die Abfrage nach der Vorsorgekoloskopie an die Patienten richten. Und dann natürlich, wenn ein Patient nähere Auskünfte möchte, bekommt er die auch bei uns.“

Wie läuft es?

O-Ton Frau Dipl.-Med. Regina Feldmann, Hausärztin und Vorstand der KBV:
„Ich hab keine Probleme gehört über Terminschwierigkeiten, das funktioniert alles sehr gut. Der Patient wird informiert, wird beraten, bekommt seine Überweisung zur Vorsorgekoloskopie und dann abschließend bekomme ich den Befund von meinem gastroenterologischen Kollegen, der auch in der Regel den Patienten schon sehr gut informiert hat über das Ergebnis der Untersuchung. Also das ist eine sehr gute Sache, es findet immer mehr Verbreitung. Es kommen auch jetzt viel häufiger schon jüngere Patienten und fragen, ab wann das denn möglich ist, und ich denke diese ganze Konzentration, die Information in die Bevölkerung zu tragen, dass zahlt sich jetzt aus. Das wird mehr und mehr Bestandteil einer ganz normalen Versorgung.“

Wie klären sie Ihre Patienten auf?

O-Ton Frau Dipl.-Med. Regina Feldmann, Hausärztin und Vorstand der KBV:
„Man kann doch die Patienten erst mal primär aufklären, welche Vorsorgemaßnahmen im Rahmen der GKV-Versorgung angeboten werden. Da ist es eine Versorgung. Dann muss man natürlich dem Patienten auch sagen, was ist an dieser Vorsorgeuntersuchung für ihn positiv; was kommt auf ihn zu und was ist im Endergebnis für ihn positiv. Und ich glaube, wenn man dem Patienten da ganz klar sagt, dass sehr viele Darmkrebserkrankungen in den letzten Jahren verhindert werden konnten, weil sehr frühzeitig diese Diagnose gestellt wurde, dass da auch eine Heilung heutzutage möglich ist, mit den medizinischen Möglichkeiten, dann nehmen die Patienten das sehr dankbar an.“

Welche Fragen beschäftigen die Patienten?

O-Ton Frau Dipl.-Med. Regina Feldmann, Hausärztin und Vorstand der KBV:
„Die häufigsten Fragen sind natürlich zum Prozedere. Wie läuft das ab? Bekomme ich eine Narkose? Wie geht es mir hinterher? Ist die Gefahr, dass eine Blutung entsteht, dass es eine Perforation im Darm gibt, die sehr groß? Diese Fragen stellen die Patienten und da können wir sie ja sehr beruhigen an dieser Stelle, das ist ja eigentlich eine Routineuntersuchung mittlerweile geworden, wo es natürlich auch eine bestimmte Menge an Komplikationen geben kann, aber die sind sehr selten, nach wie vor.“

Der Darmkrebsmonat März – auch für die KBV ein wichtiges Thema. Informationen zur Früherkennung von Darmkrebs in die Bevölkerung zu tragen, zahlt sich aus, so KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann. Wie Ärzte das am besten tun könnten, darüber spricht sie im Interview.