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Heilmittel

Diagnoseliste für langfristigen Heilmittelbedarf

Versicherte mit schweren dauerhaften funktionellen/strukturellen Schädigungen können eine langfristige Heilmittelbehandlung beantragen. Die komplexen Regelungen hierzu wurden zum 1. Januar 2017 vereinfacht.

Auch die Diagnoseliste wurde überarbeitet und unter anderem um geriatrische Erkrankungen und Entwicklungsstörungen bei Kindern ergänzt. Die definierten Diagnosen stellen in Verbindung mit den entsprechenden Diagnosegruppen einen langfristigen Heilmittelbedarf bzw. besonderen Verordnungsbedarf dar, wodurch Ärzte bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung entlastet werden.

Verordnungen außerhalb des Regelfalls

Für jedes Heilmittel (außer der Podologie) ist eine Regelbehandlungsdauer definiert. Wenn sich die Behandlung in diesem Zeitraum nicht abschließen lässt, kann der Arzt eine Verordnung außerhalb des Regelfalls ausstellen. Diese bedarf allerdings der Genehmigung durch die Krankenkasse.

Übersicht der Krankenkassen mit und ohne Genehmigungsverfahren