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aktualisiert am 14.09.2016

Veranstaltungen

22. Anbietermeeting der KBV am 13. September 2016

Digitalisierung nimmt Fahrt auf

Mehr als 140 Teilnehmer aus der Gesundheits-IT-Branche trafen sich heute in Berlin zum KBV-Anbietermeeting. Das alles bestimmende Thema: das eHealth-Gesetz und seine praktische Umsetzung in den Arztpraxen.

Vorträge der Veranstaltung

  • Foto: Kristin Kahl (KBV)

    Foto: Kristin Kahl (KBV)

  • Bernd Greve (KBV) leitete durch das 22. Anbietermeeting und sprach u.a. über das Sichere Netz der KVen. Foto: Kristin Kahl (KBV)

    Bernd Greve (KBV) leitete durch das 22. Anbietermeeting und sprach u.a. über das Sichere Netz der KVen. Foto: Kristin Kahl (KBV)

  • Dr. Stefan Schwenzer (KBV)  informierte zum Medikationsplan, Medikationskatalog und AVWG-Anforderungskatalog. Foto: Kristin Kahl (KBV)

    Dr. Stefan Schwenzer (KBV) informierte zum Medikationsplan, Medikationskatalog und AVWG-Anforderungskatalog. Foto: Kristin Kahl (KBV)

  • Alexander Beyer (gematik), Experte für das Thema Erprobung und Rollout der Telematik-Infrastruktur. Foto: Kristin Kahl (KBV)

    Alexander Beyer (gematik), Experte für das Thema Erprobung und Rollout der Telematik-Infrastruktur. Foto: Kristin Kahl (KBV)

  • Foto: Kristin Kahl (KBV)

    Foto: Kristin Kahl (KBV)

  • Zum Thema eHealth im ambulanten Sektor sprachen Experten aus der KBV. Foto: Kristin Kahl (KBV)

    Zum Thema eHealth im ambulanten Sektor sprachen Experten aus der KBV. Foto: Kristin Kahl (KBV)

„Es ist einiges passiert“, fasste Bernd Greve, Leiter des KBV-Dezernats Informationstechnik, Telematik, Telemedizin, die Entwicklungen der letzten Monate zusammen. „Wir hoffen, dass die Richtlinien und Anforderungen, die wir gemeinsam mit Ihnen erarbeiten, die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben aus dem eHealth-Gesetz für die Arztpraxen praktikabel machen.“

Neben Herstellern von Praxisverwaltungssystemen waren auch zahlreiche KV-SafeNet-Provider geladen. Von zentralem Interesse waren die Details des eHealth-Gesetzes und die damit verbundenen Anforderungen an die Technik.

Greve stellte die anstehenden digitalen Neuerungen von eArztbrief über Telekonsil bis zur Videosprechstunde vor und erläuterte die von der KBV und GKV-Spitzenverband ausgearbeiteten Bestimmungen für die Anbieter. „Wir freuen uns, dass der Markt funktioniert und zahlreiche Anbieter ihr Interesse bekunden und an den Anwendungen arbeiten“, sagte Greve.

„Wir versuchen im Sinne der Praktikabilität, die Latte der technischen Anforderungen nicht zu hoch zu hängen, jedoch immer mit Blick auf die Sicherheit der Patientendaten.“ Er verwies auf die große Akzeptanz des sicheren Netzes der KVen (SNK), in dem telemedizinische Leistungen zur Verfügung stehen sollen, solange der Rollout der Telematik-Infrastruktur (TI) noch nicht erfolgt ist.

Zu diesem Thema sprach auch Alexander Beyer, Geschäftsführer der gematik GmbH, der sich zuversichtlich zeigte, dass die Erprobung der TI noch in diesem Jahr begonnen werde. Die gematik hätte ihre Hausaufgaben gemacht. „Die Ziele, die vom Gesetzgeber gesteckt wurden, sind nicht so einfach zu erreichen.“

Die gematik habe nun aber die technischen Vorgaben festgelegt, eine zentrale TI-Infrastruktur aufgebaut und die nötigen Zulassungsverfahren entwickelt. „Auch Leistungserbringer-Organisationen und Fachdienste sind angebunden.“ Was noch erbracht werden müsse, sei der Nachweis der Funktionalität in der realen Umgebung. „Damit werden wir noch vor Jahresende in den Testregionen beginnen können.“

Weitere Themen auf der Tagesordnung waren unter anderem: KV-Connect, Änderungen beim eDMP, Formularänderungen, das Entlassmanagement und die Verordnung von Heilmitteln.

Dokumente zum Download