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Stand 04.08.2016

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KBV-Chef Dr. Andreas Gassen kommentiert den Kabinettsbeschluss für das PsychVVG

Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen

Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung:

„Wir müssen leider bei der Feststellung bleiben: Der Gesetzgeber berücksichtigt nicht die hervorragenden Strukturen, die die Vertragsärzte und Psychotherapeuten im ambulanten Sektor aufgebaut haben, um psychisch erkrankte Patienten engmaschig und multiprofessionell zu betreuen.

Stattdessen soll die intensivierte Behandlung im häuslichen Umfeld (Hometreatment) ausschließlich durch die Krankenhäuser organisiert werden. Damit werden neue Schnittstellenprobleme geschaffen. Der Gesetzgeber bleibt auch halbherzig bei der Herstellung von Transparenz in den psychiatrischen Institutsambulanzen.

Nach wie vor sollen Krankenhäuser hier nur anonyme Daten liefern – beispielsweise 1,5 ärztliche Vollzeitstellen. Immerhin positiv zu benennen ist die Einführung eines Standortverzeichnisses für Krankenhäuser und deren Ambulanzen sowie die Berücksichtigung des Überweisungsvorbehalts bei psychosomatischen Institutsambulanzen.“