Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 
Stand 08.12.2016

Positionen

Statement des KBV-Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Gassen zum Thema Notfallversorgung

anlässlich einer Entscheidung des Ergänzten Erweiterten Bewertungsausschusses am 8. Dezember 2016

„Mit der Entscheidung im Erweiterten Ergänzten Bewertungsausschuss haben KBV, GKV-Spitzenverband und die neutralen Schlichter eine gute Entscheidung für die Patienten getroffen. Es ist schade, dass die DKG ihren ideologischen Graben an dieser Stelle nicht aufgibt.

Die jetzt getroffene Regelung sieht zwei verschiedene sogenannte Schweregradezuschläge vor. Der eine Zuschlag ist an schwerwiegende Diagnosen wie eine Pneumonie oder tiefe Beinvenenthrombose geknüpft. Der andere Zuschlag berücksichtigt den erhöhten Aufwand, der aufgrund einer schwierigen Kommunikation infolge bestimmter Grunderkrankungen, zum Beispiel der Alzheimer Demenz, oder infolge des Alters bei Säuglinge und Kleinkinder besteht.

Damit können sowohl im ärztlichen Bereitschaftsdienst als auch in den Notaufnahmen jene Fälle, die aufgrund der Erkrankung mehr Zeit und personalintensive Behandlung erfordern, besser vergütet werden. Eine Entlastung der Notfallambulanzen vor allem der Kliniken bringt die neue Abklärungspauschale. Die Kolleginnen und Kollegen in den Kliniken werden dadurch mehr Zeit für „echte“ Notfälle bekommen.“

Weitere Infos