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Stand 03.03.2017

Reden

Statements der gewählten KBV-Vorstandsmitglieder zum Antritt ihrer Ämter

auf der konstituierenden Sitzung der KBV-Vertreterversammlung am 3. März 2017

Dr. Andreas Gassen - Vorstandsvorsitzender

"Wir Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten können offen in die Debatten gehen – jeder weiß, was man inhaltlich von uns zu erwarten hat. Nun kommt es darauf an, dass wir gemeinsam in die Politik hineinwirken und jene Durchschlagskraft zurückgewinnen, die wir wegen vieler Querelen in den vergangenen Jahren teilweise eingebüßt haben.

Ich bekenne mich eindeutig zur Arbeit im Team. Nur wenn der Vorstand der KBV an einem Strang zieht und die gesundheitspolitischen Themen gemeinsam voran bringt, kann die KBV wieder den Stellenwert in der Gesundheitspolitik erlangen, den sie haben muss."

Dr. Stephan Hofmeister - erster stellvertretender Vorstandsvorsitzender

„Vertrauen zurückzugewinnen, Verlässlichkeit zu demonstrieren und konstruktive Vorschläge zur Lösung der gesundheitspolitischen Herausforderungen zu machen – das werden in den nächsten Monaten die wichtigsten Aufgaben von Vorstand und Vertreterversammlung der KBV sein. Kritisch, sachlich, ernsthaft und deutlich hörbar wollen wir in der Bundespolitik sein.

Die KBV hat die Verantwortung, auf der Bundesebene die Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Kassenärztlichen Vereinigungen ermöglichen, ihrem Sicherstellungsauftrag nachzukommen. Diese Verantwortung wird der Vorstand der KBV wahrnehmen.

Gemeinsam mit meinen beiden Vorstandskollegen werden wir als gut abgestimmtes Kollegialorgan arbeiten und gemeinsam nach außen wirken. Unser medizinischer Nachwuchs, die Mitglieder der Selbstverwaltung und die Politik müssen deutlich erkennen, worin der Wert unserer Körperschaft liegt

Es sind die niedergelassenen Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten, die die Last der Versorgung tragen. Für sie müssen wir verlässliche und nachvollziehbare Rahmenbedingungen schaffen – und dafür klare Positionen in der Diskussion mit den Partnern der Selbstverwaltung und der Politik beziehen.“

Dr. Thomas Kriedel - zweiter stellvertretender Vorstandsvorsitzender

„Natürlich ist es für mich – wie für meine beiden Vorstandskollegen – die Kernaufgabe der nächsten Zeit, die KBV wieder in allen ihren Funktionen zu positionieren und zu stärken, die sie für die regionalen KVen erfüllen soll und muss. Wir müssen Vertrauen in unsere Arbeit und unsere Verlässlichkeit zurück gewinnen – bei der Politik, bei den Vertragspartnern, aber auch und gerade bei den Landes-KVen und jedem einzelnen Mitglied in ganz Deutschland. Nur wenn wir intern das Vertrauen haben, können wir nach außen kraftvoll auftreten und unsere gemeinsamen Interessen vertreten.

Ebenso wichtig ist mir die Besetzung von Zukunftsfeldern für die ambulante Versorgung. Digitalisierung ist ein solches Thema, für das ich mich schon lange engagiere. Ein dickes Brett zu bohren ist sicher die Verbesserung der Zusammenarbeit der Versorgungsebenen und -sektoren. Hier sehe ich allerdings viel Potenzial, und wir haben uns als KBV mit dem „Konzept 2020“ entsprechend positioniert.

Schließlich müssen wir uns für die Anpassung der Arbeitsbedingungen in der Versorgung an die Erwartungen junger Ärztinnen und Ärzte einsetzen. Dazu gehören die Entlastung von arztfremden Tätigkeiten, kurz: die Entbürokratisierung, die Bedingungen für Angestellte, vernetztes Arbeiten mit Kollegen und anderen Gesundheitsberufen und einiges mehr.

Wir werden uns für die erfolgreiche berufliche Zukunft unserer Mitglieder engagieren – kollegial als Vorstand und gemeinsam mit der KBV-Vertreterversammlung!"