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Dr. Stephan Hofmeister im neuen Amt

Wie geht es Ihnen in der ersten Woche?
O-Ton Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV:
„Mir geht es gut. Der Anfang war anstrengend, interessant und sehr vielseitig.“

Wie haben Sie die KBV bisher erlebt?
O-Ton Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV:
„Als sehr angenehm. Ich bin sehr herzlich aufgenommen worden. Bin Mitarbeitern begegnet, die sehr interessiert sind, die engagiert sind, die einen mitnehmen, die einen tragen in den ersten Tagen und Wochen und insofern ist die Arbeit sehr angenehm. Es ist anders als in der lokalen KV. Die Arbeit dort ist sehr viel mehr auf die tatsächliche Versorgung, auf die Sicherstellung ausgerichtet. Hier ist es sehr viel politischer.“
Legen Sie deshalb so großen Wert auf den regionalen KV-Blick?
O-Ton Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV:
„Das halte ich für ganz entscheidend. Die KBV macht die Rahmenrichtlinien, damit die KVen versorgen können. Da bleibe ich dabei, das habe ich vor der Wahl gesagt, das gilt jetzt auch. Und meine Erfahrung als stellvertretender Vorsitzender einer KV ist natürlich, dass ich weiß, was dort klemmt und was man da für Sorgen hat, und das werde ich natürlich auch nicht vergessen, während ich hier bin.“
Sie waren auch Arzt bei der Bundeswehr. Gibt es Parallelen?
O-Ton Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV:
„Es ist schwer vergleichbar aber es gibt ähnliche Herausforderungen, und das ist allgemein der Ärztemangel oder die Veränderung in der Zusammensetzung auch in der Ärzteschaft und natürlich die Ausbreitung der Ärzte in der Fläche. Das sind Probleme, die hat die Bundeswehr auch und auch die ringt um Antworten und um Lösungen in ähnlicher Weise wie wir.“
Was steht auf Ihrer Agenda ganz oben?
O-Ton Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV:
„Das Nächste was für uns ansteht ist die Bundestagswahl und die zwingende Notwendigkeit, dass wir die Politik überzeugen, dass wir Antworten haben auf die Herausforderungen im Gesundheitswesen.“
…die auch im Konzeptpapier KBV 2020 stehen?
O-Ton Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV:
„Wir werden dieses Papier als Grundlage nehmen, die es ja ist und werden es in einer weiteren Klausur weiter vertiefen, um ̶ ich nenne das immer ̶ einen Werkzeugkasten zu schaffen, aus dem man dann Angebote an die Politik, an die Gesellschaft machen kann aber auch an unsere Ärztinnen und Ärzte und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, wie wir den Herausforderungen konkret begegnen können. Also positive Aussagen.“
Worauf möchten Sie in einem Jahr zurückblicken können?
O-Ton Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV:
„Wir möchten und ich möchte insbesondere, dass wir nach außen als ein gemeinsamer Vorstand wahrgenommen werden. Dass wir uns so verhalten, dass das zweifelsfrei so ist und dass die KBV, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das auch spüren und dass wir Richtung Bundestagswahl nochmal bis zur Koalitionsbildung dann nach einer Wahl dann nachher auch als Partner wahrgenommen werden, der mitgestalten kann und will.“

Dr. Stephan Hofmeister ist seit Anfang März neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV. Zeit für ein kleines Resümee der ersten Wochen. Im Interview verrät er, wie es ihm in der "Bundes-KV" ergeht, wie er die Arbeit in der KBV erlebt und welche Ziele er sich für das erste Jahr im Amt gesteckt hat.