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Wie geht's weiter, 116117?

Die 116117 soll bekannter werden. Doch wie?
O-Ton Branko Trebar, KBV:
„Die Rufnummer 116117 in das kollektive Bewusstsein zu bringen, ist natürlich eine Herkulesaufgabe. Selbst die Notrufnummer 112 hat dafür viele, viele Jahre benötigt; Unser Ziel ist es zunächst einmal in jeder Arztpraxis über diese Rufnummer zu informieren. Das machen wir in Form von Postern, von Flyern oder aber von kleinen Kärtchen die man sich, zum Beispiel, in den Geldbeutel stecken kann. Diese Maßnahmen werden zusätzlich noch begleitet durch eine deutschlandweite Informationskampagne, wo mit Postern oder Radiospots gearbeitet wird und in diesem Jahr haben wir jetzt auch das erste Mal einen Aktionstag ins Leben gerufen und zwar den Tag des ärztlichen Bereitschaftsdienstes und wir hoffen darüber auch die notwendige mediale Präsenz zu erreichen, damit diese Rufnummer in der Bevölkerung noch bekannter wird.“


Was ist bei der 116117 noch zu tun?

O-Ton Branko Trebar, KBV:
„Insgesamt würden wir schon seit vielen Jahre gerne die Mobilfunkortung einführen, weil viele Patientinnen und Patienten nach wie vor die Notrufnummer, die 112, die in lebensbedrohlichen Fällen gewählt werden soll, verwechseln mit der 116117 und da kommt es natürlich auf jede Minute darauf an. Da sind wir aber auf die Hilfe und Unterstützung der Politik angewiesen, die die notwendige Gesetzesgrundlagen schaffen müssen und die dann auch dafür sorgetragen müssen, dass diese Gesetze bei den Mobilfunkbetreibern umgesetzt werden.“

Die 116117 war europaweit geplant. Wie ist da der Stand der Dinge?

O-Ton Branko Trebar, KBV:
„Die 116117 ist in der Tat eine europaweite Rufnummer die von der EU-Kommission eingerichtet worden ist. Derzeit kann man über die Rufnummer den ärztlichen Bereitschaftsdienst auch in Norwegen und in Österreich erreichen; die EU-Komission hat uns mittgeteilt, dass inzwischen zahlreiche Mitgliedländer die Rufnummer reserviert haben; inwiefern natürlich die einzelnen Mitgliedsländer dem Beispiel Deutschlands folgen und dem natürlich nicht ganz unerheblichen Aufwand finanzieller und technischer Art betreiben werden, das bleibt natürlich abzuwarten.“

Seit fünf Jahren ist der ärztliche Bereitschaftsdienst in ganz Deutschland unter der einheitlichen Nummer 116117 zu erreichen. Doch noch sind ein paar Dinge zu tun. Baustelle 1: Die Nummer soll bekannter werden. Baustelle 2: Der Dienst soll schneller und komfortabler werden bei Anrufen vom Handy.

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