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Händehygiene: Keime im Griff

Sie können alles tragen… aber nicht hier in der Praxis!Nagellack? Geht gar nicht!Lange, künstliche oder gegelte Nägel? Auch nicht!Besser: kurze und rund geschnittene Fingernägel. Sie überragen dabei die Fingerkuppe nicht.Und: Handschuhe! Kein Mode-Accessoire, sondern enorm wichtig.
Sie vermeiden den direkten Kontakt mit Erregern und schädlichen Substanzen.Hierfür werden sie bei desinfizierten und trockenen Händen angelegt.Wenn Sie fertig sind, bitte auf folgendes achten: die Umgebung nicht kontaminieren – und anschließend eine hygienische Händedesinfektion durchführen.Und das geht so:Die Hände sind trocken.
Das Händedesinfektionsmittel entnehmen: entweder berührungslos oder mit dem Ellenbogen. Die Dosis auf beiden Händen rundherum gleichmäßig verreiben: die Innen- und Außenflächen einschließlich der Handgelenke, die Daumen, Nagelfalze und Fingerspitzen sowie die Flächen zwischen den Fingern.Wichtig dabei:
Die Hände müssen feucht gehalten werden – mindestens 30 Sekunden lang.
Die hygienische Händedesinfektion ist in fünf Fällen unverzichtbar – egal, ob Handschuhe getragen werden oder nicht:• Unmittelbar vor und nach direktem Patientenkontakt, wie beim Blutdruckmessen.• Unmittelbar vor aseptischen Tätigkeiten, wie etwa Spritzen oder Wundkontakt.• Unmittelbar nach Kontakt mit infektiösem Material, wie Körperflüssigkeiten oder beim Verbandswechsel.• Und nach Kontakt mit der unmittelbaren Patientenumgebung, also den Flächen und Gegenständen, die durch den Patienten kontaminiert sein könnten.Müssen Bakteriensporen oder Parasiten entfernt werden: nach der Desinfektion gründlich mit Wasser und Handwaschpräparat waschen.Und das geht so: Die hautschonende Waschlotion berührungslos oder mit dem Ellenbogen entnehmen. Die Hände einreiben und unter fließendem Wasser abwaschen. Auch das Wasser berührungslos oder mit dem Ellenbogen ein- und ausschalten.Nach dem Waschen: mit Einmalhandtüchern sorgfältig abtrocknen.Regelmäßiges Desinfizieren und Waschen setzt der Haut zu. Deshalb: pflegen! Das schützt auch vor Erregern. Und ermöglicht eine sichere Desinfektion.Und das Pflegen geht so: Regelmäßig vorbeugend das Hautschutzmittel aus Tube oder Spender auftragen.Beispielsweise: beim längeren Tragen von Handschuhen.Handschuhe sollten nie länger als zwei Stunden getragen werden.Dafür sollte das Hautpflegemittel aus Tube oder Spender regelmäßig aufgetragen werden.,Das fördert die Regeneration und verhindert das Austrocknen.Mit diesen einfachen Schritten tragen Sie keine Krankheitserreger auf Händen – und in die Welt hinaus.Alle Einzelheiten und Ansprechpartner Ihrer KV finden Sie im Internet.

Eine der wichtigsten Maßnahmen beim Schutz vor Infektionen ist eine professionelle Händehygiene in der Arztpraxis. Mit etwas Seife und ein paar Spritzern Desinfektionsmittel allein ist es selbstverständlich nicht getan. Aber: Die wichtigsten Schritte können wir an einer Hand abzählen: Händewaschen, Händedesinfektion, Pflege und Schutz der Hände sowie Handschuhe.

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