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Gemeinsame Pressemitteilung der KV Telematik GmbH und KBV: Förderung elektronischer Arztbriefe im eHealth-Gesetz vorgesehen

Berlin, 22. Januar 2015 – Im Referentenentwurf des eHealth-Gesetzes ist die Förderung des elektronischen Arztbriefes (eArztbrief) vorgesehen. Dies wird von der KV Telematik GmbH und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) positiv gesehen. Bereits schon bald soll mit Tests zum eArztbrief begonnen werden.

Berlin, 22. Januar 2015 - Im Privaten ist die Digitalisierung bereits weit vorangeschritten. Nun will das eHealth-Gesetz diese auch im Gesundheitswesen vorantreiben. Und damit die herkömmlichen, teils wenig sicheren Methoden der Patientendatenübertragung, beispielsweise das Fax, ersetzen.

"Die KBV bietet mit dem Sicheren Netz der KVen (SNK) bereits heute eine weit verbreitete, funktionierende digitale Infrastruktur für niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten an", erklärt Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV. Und fügt hinzu, "Mit dem SNK, das den hohen Anforderungen des Datenschutzes entspricht, können vertrauliche Patientendaten geschützt zwischen den Niedergelassenen und auch Krankenhäusern ausgetauscht werden."

Dass der eArztbrief laut eHealth-Gesetzentwurf gefördert werden soll, begrüßt Dr. Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KV Telematik GmbH. "Als Tochterunternehmen der KBV haben wir die Aufgabe, telematische Anwendungen im Sinne der Ärzteschaft voranzutreiben", erklärt Dr. Fuhrmann und ergänzt "dabei ist der eArztbrief eine der am häufigsten geforderten Anwendungen. Wir wollen zeitnah mit einem Test in vernetzten Strukturen beginnen." Dazu laufen bereits Gespräche zwischen der KV Telematik und der Agentur deutscher Arztnetze (ADA). Anreize, wie im Gesetz vorgesehen, sind hier mit Sicherheit wesentlich akzeptanzfördernder als Sanktionen und Verbote.