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Konnektoren: Nicht durch Hersteller verunsichern lassen

Die Praxen gehen ans Netz – und zwar an das der Telematik Infrastruktur. Die Kosten für Konnektoren und Co. werden ihnen erstattet. Von Herstellerseite wird zwar Druck auf die Praxen ausgeübt, schnell zu bestellen. Die KBV mahnt aber zur Ruhe:

Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstands der KBV:
"Wir als KV-System haben immer gesagt, an die Arztpraxen: Sie sollen abwarten, sie sollen prüfen, welche Ausstattung sie brauchen. Und wir sind jetzt nicht erfreut davon, wenn es einzelne Anbieter gibt, die in gewisser Weise die Angst schüren und sagen: Wenn Ihr Ärzte jetzt nicht bestellt, dann besteht die Gefahr, dass Ihr auf Kosten sitzen bleibt. Das ist nicht richtig. Denn die Finanzierungsvereinbarung sieht vor, dass alle notwendigen Kosten erstattet werden. Und eins ist allerdings richtig: Es gibt eine gestaffelte Vergütung; von Quartal zu Quartal sinken die Erstattungskosten um zehn Prozent. Das allerdings weiß auch der Markt, wissen alle Anbieter und wir gehen davon aus, dass entsprechend dieser Finanzierungsvereinbarung Angebote der Hersteller auch dem Arzt vermittelt werden. Hinweis an den Praxisinhaber: Er soll bitte keinen Vertrag unterschreiben, der nicht vorsieht, dass die Preise gelten, die dem Lieferquartal vereinbart sind. Dann könnte die Gefahr bestehen, dass man auf Kosten sitzen bleibt."

Noch gibt es nur einen Konnektor und der ist auch noch nicht auf dem Markt verfügbar.

Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstands der KBV:
"Wir gehen davon aus, dass Anfang des nächsten Jahres zwei weitere Konnektoren auf den Markt kommen."

TI – zwei Buchstaben, die für eine eigene digitale Welt stehen: die Telematik-Infrastruktur.
Sie soll langfristig den Datenaustausch im deutschen Gesundheitswesen vereinfachen und fördern. In ersten Schritten benötigen Praxen dafür so genannte Konnektoren. Doch wann ist dafür der richtige Zeitpunkt?