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IT-Strategie: "Wir sehen Digitalisierung als Auftrag"

Was hören Sie von den Niedergelassenen zur Videosprechstunde?Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstands der KBV: "Dort zeigt sich doch das Interesse, zumindest in Teilen der Ärzteschaft, die wirklich auch den Sinn drin sehen, die eine Versorgungsverbesserung bringen. Wer sich dafür interessiert, der kann auf der Webseite der KBV nachschauen, welche Angebote es gibt und sich auch informieren was man mit diesem Instrument machen kann. Ich verhehle aber nicht, dass uns die Rahmenbedingungen bei der Videosprechstunde, die im Bewertungsausschuss festgelegt worden sind, dass man die etwas einfacher und nutzerfreundlicher hätte gestalten können. Sei‘s drum, wir haben die ersten Anbieter und ich hoffe, dass noch viel mehr kommen."Wie sieht Ihre Strategie aus?
Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstands der KBV: "Digitalisierung ist in aller Munde. In allen Parteiprogrammen, auch der KBV-Vorstand und auch die VV, unsere Vertreterversammlung, hat in der Strategie „2020“, und im Acht-Punkte-Programm sich dazu bekannt, stärker Digitalisierung zu fördern. Wir als Vorstand haben das als Auftrag genommen und eine eigene Strategie entwickelt. Die manifestiert sich in Eckpunkten zur IT-Strategie und auch zur elektronischen Patientenakte. Das ist verabschiedet. Wir suchen jetzt nach geeigneten Wegen, dass auch mit der Selbstverwaltung noch abzustimmen und werden dann da auf dieser Basis auch aktiv werden im Rahmen der Digitalisierung. Als erstes stellen wir uns vor, dass wir die elektronische Patientenakte, die im niedergelassenen Bereich wahrscheinlich sehr stark eingesetzt werden wird, dass wir uns da versuchen, in eine Koordinationsrolle zu bringen. Das heißt, wir möchten gern, dass die vielen Patientenakten, die es wahrscheinlich geben wird, wenn jede Kasse eine herausgibt, dass die einen einheitlichen Standard haben. Denn es kann nicht sein, dass in der Arztpraxis dann verschiedene Akten verschiedenen Standards geführt werden müssen. Es darf für den Arzt keinen zusätzlichen Aufwand bedeuten. Und sie muss auch nutzbar sein. Und dann muss es einfach sein, dass gewisse Standards gelten."Haben Sie weitere Themen in Fokus?
Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstands der KBV: "Die elektronische Patientenakte ist zurzeit der Schwerpunkt, das Drehkreuz. Da gibt es viele andere Anwendungen, aber da alle Parteien das jetzt wollen, auch die Krankenkassen darauf zugreifen, wollen wir unsere Ressourcen schwerpunktmäßig da rein setzen. Aber selbstverständlich gibt es noch viele andere Ansätze, die auch daraus folgen. Stichwort wären "Apps", Anwendungen, die Patienten auf Ihrem Smartphone haben. Die würden auch irgendwann, irgendwie in einer sicheren Art und Weise mit der elektronischen Patientenakte verbunden werden müssen. Das sind alles Dinge, die in der nächsten Legislaturperiode anstehen."

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran. Selbstverständlich engagiert sich auch die KBV aktiv.
Hierfür hat der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung eine IT-Strategie erarbeitet. Über erste Eckpfeiler und Prioritäten sowie über Aktuelles zur Videosprechstunde berichtet Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel im Interview.

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