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PraxisBarometer Digitalisierung: KBV befragt Praxen zur Digitalisierung

Warum lässt die KBV 7.000 Praxen zur Digitalisierung befragen?

Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstands der KBV:
„Diese Befragung ist Teil unserer Digitalisierungsstrategie. Wir möchten die Niedergelassenen fragen, wie weit sie digitalisiert sind und welche Ansprüche und Forderungen sie an die zunehmende Digitalisierung haben; denn das ist eine klare politische Forderung: Es wird mehr Digitalisierung auch im niedergelassenen Bereich in den nächsten Jahren geben.
Wir möchten genau wissen, wie die Praxen ausgestattet sind, welches Maß an Digitalisierung sie schon haben, welche Geräte sie einsetzen, aber auch wo es hakt, wo sie sich Verbesserung erwarten, Wünsche haben – an die Software, aber auch an die Hardware. Und diese Forderung wollen wir dann artikulierend umsetzen im politischen Prozess.“


Wie läuft die Befragung genau ab?

Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstands der KBV:
„Die KBV hat das Institut IGES mit der Durchführung beauftragt. Die rund 7000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten erhalten dann einen Brief in die Praxis. Aufgrund des Briefes können sie sich dann entscheiden, ob sie die Befragung online durchführen wollen oder sich einen Fragebogen zuschicken lassen wollen.“


Weshalb sollten sich Praxen beteiligen?

Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstands der KBV:
„Weil wir ihre Interessen vertreten wollen. Und dazu müssen wir wissen, wie sie über Digitalisierung denken, wie sie ausgestattet sind und was sie in den nächsten Jahren erwarten. Denn in den nächsten Jahren kommen möglicherweise gravierende Änderungen auf die Praxen zu. Denken Sie nur an die Lockerung des Fernbehandlungsverbotes oder auch die mögliche Einführung einer elektronischen Patientenakte schon in den nächsten drei Jahren. Darauf wollen wir vorbereitet sein und dazu wollen wir unbedingt auch die Meinung und die Ausstattung und die Erfahrungen unserer niedergelassenen Kollegen wissen.“

Das Gesundheitswesen muss stärker digitalisiert werden, so der erklärte Wille der Politik. Doch wie stehen die Ärzte und Psychotherapeuten dazu? Wie digital sind die Praxen bereits? Wie viel Digitalisierung ist überhaupt sinnvoll? Das will die KBV wissen und hat dafür etwa 7.000 Praxen angeschrieben. Dr. Kriedel, Vorstandsmitglied der KBV, erläutert, warum die Antworten so wichtig sind.