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QEP Kapitel 2

Stolperfreier Zugang für alle – das macht eine gute Praxis aus: ohne Sicherheitsrisiken – und mit Rücksicht auf Alter und Gesundheitszustand, Herkunft oder persönliche Wertvorstellungen. Wie kommunizieren Sie mit seh- oder hörbehinderten Patienten? Bieten Sie Informationsmaterial in verschiedenen Sprachen an? Wie werden religiöse Bedürfnisse berücksichtigt?Tipps, mit denen Sie Ihren Patienten zu informierten und eigenverantwortlichen Entscheidungen verhelfen, finden Sie bei QEP in Kapitel zwei: Patientenrechte und Patientensicherheit.
Darin auch: die Themen Patientenorientierung und Sicherheit; mit hilfreichen Qualitätszielen zum Risiko- und Fehlermanagement, zum Umgang mit Patienteneigentum sowie zur Teilnahme an klinischen Studien.
Los geht es aber mit Aufklärung und Einwilligung der Patienten.
Also: vor Diagnose und Therapie.
Ein paar Beispiele dafür, was QEP bei Ihnen abfragt:
Wann und wie klären Sie Patienten auf – über vom Patienten zu bezahlende Leistungen? Wie sieht die Rechnung aus, kann der Patient sie verstehen? Wie klären Sie auf über Patientenverfügung und Organspende? Über Behandlungen, die Möglichkeit einer Zweitmeinung oder Befunde? QEP fordert Sie auf, genau zu regeln, wie Sie mit Probenmaterial umgehen, das von Ihren Patienten stammt.
O-Ton MFA Elisabeth: "Man fragt sie nach dem Namen, damit man den Namen und die Labornummer gleichzeitig ins Laborbuch einträgt. Die Nummern werden dann auf die Röhrchen aufgeklebt, um keine Verwechslungen zu machen."
Auch wichtig: Wo und wie Probenmaterial von Patienten aufbewahrt oder zwischengelagert wird. QEP hilft Ihnen aber auch in Sachen Patientenunterlagen und Dokumentation – zum Beispiel mit Tipps für eine umfassende Patientenakte. Es sollte genau geregelt sein, wer was wann wo einträgt oder einsortiert; damit alle wichtigen Informationen und Daten sicher und schnell gefunden werden, wenn der Arzt oder seine Mitarbeiterinnen sie brauchen.
Und: Alle relevanten Unterlagen werden an einem sicheren Ort archiviert – das heißt, sicher vor Feuer und Wasserschäden sowie vor neugierigen Augen. Zehn Jahre lang nach Abschluss der Behandlung. Bei Röntgentherapie sogar 30 Jahre lang. So will´s der Gesetzgeber.
Ein weiteres Thema in Kapitel zwei: Vertraulichkeit und Schweigepflicht. Die Sprech- und Untersuchungszimmer sollten die Intimsphäre der Patienten schützen. Dabei auch wichtig: Computerbildschirm und Akten werden so gehandhabt, dass kein Unbefugter sie einsehen kann.
Und in all dem unterstützt Sie: QEP.

Sicherheit und Zufriedenheit Ihrer Patienten stehen an erster Stelle. Wie Sie beides erreichen, erfahren Sie im QEP-Kapitel zwei.
Darin dreht sich alles um Patientenorientierung und Sicherheit, um Unterlagen und Dokumentation sowie um Vertraulichkeit und Schweigepflicht. Mit hilfreichen Tipps führt Sie Kapitel zwei ein paar wichtige Schritte weiter auf Ihrem Weg zu QEP: Qualität und Entwicklung in Praxen.