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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

KBV gründet „Allianz für Gesundheitskompetenz“ mit

Wie die Ärzte Zeitung berichtet, verpflichten sich Akteure der Gesundheitspolitik und der Selbstverwaltung dazu, in ihren Zuständigkeitsgebieten an der Verbesserung des Gesundheitswissens zu arbeiten.

Laut einer aktuellen Untersuchung der Universität Bielefeld, auf die die Ärzte Zeitung in ihrem Artikel verweist, sehen sich mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland (54,3 Prozent) vor erhebliche Schwierigkeiten gestellt, wenn es darum geht, mit gesundheitsrelevanten Informationen umzugehen.

Diesen Missstand wolle die Allianz mit drei Punkten angehen: Erstens soll die Gesundheitskompetenz der Menschen besser entwickelt werden, und zwar von der frühkindlichen Erziehung über Gesundheitsunterricht in den Schulen bis hin zu Möglichkeiten der Gesundheitsbildung in Betrieben. Zweitens sollen Informationen zur Gesundheit und zum Gesundheitswesen nach dem Stand des anerkannten Wissens verständlich aufbereitet werden, auch digital. Drittens sollen Ärzte, Medizinische Fachangestellte und Pflegefachkräfte besser als bisher darin geschult werden, mit Patienten so zu sprechen, dass sie die medizinischen Informationen auch verstehen können.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wolle das Thema in ihrer jährlichen Versichertenbefragung aufgreifen und nach Problemen in der Arzt-Patienten-Kommunikation fragen, so der Bericht weiter. Dies kündigte KBV-Vize Dr. Stephan Hofmeister an, der seine Organisation bei der Auftaktveranstaltung im Bundesgesundheitsministerium vertrat. Zudem wolle die KBV Ärzte im Umgang mit dem Thema stärken.

Ärzte Zeitung vom 20. Juni 2017