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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

Gassen: „Krankenkassen sollen Überschüsse in Versorgung investieren“

Honorarverhandlungen zwischen der KBV und dem GKV-Spitzenverband stehen diesen Sommer an. Der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Gassen, betonte vor diesem Hintergrund in einem Interview mit KV-on, dass die gute Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen dazu genutzt werden müsse, unterfinanzierte Leistungen der niedergelassenen Ärzte auszugleichen und somit die Qualität der Patientenversorgung weiter zu verbessern.

Gassen kündigte an, die unbefriedigende Situation der hohen Budgetierung in den kommenden Verhandlungen zu thematisieren, da eine ganze Reihe von Leistungen nicht ausreichend finanziert würde. Die „erfreulich positive Kassenlage“ könne „zur Verbesserung der Versichertenversorgung“ eingesetzt werden. „Dabei wollen wir gerne helfen“, räumte er ein.

Die Ankündigung der Kassen, sparen zu wollen, sei aus Sicht des KBV-Chefs nicht nachvollziehbar und außerdem „bei den aktuellen Negativzinsen keine gute Strategie.“ Gerade in der Notfallversorgung sei es jetzt geboten, in eine bessere Zusammenarbeit zwischen dem ambulanten und dem stationären Bereich zu investieren. Die Kassen und die KBV müssen sich über die Honorare der Vertragsärzte und -psychotherapeuten für das Jahr 2018 im Juli und August verständigen. Ein Beschluss wird Anfang September erwartet.

Deutsches Ärzteblatt vom 21.07.2017