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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

Elektronische Patientenakte: Einheitliche Standards unverzichtbar

Bis Ende 2018 sollen die Voraussetzungen für die elektronische Patientenakte stehen. In einem Video von KV-on macht sich Dr. Thomas Kriedel, KBV-Vorstandsmitglied, dabei für einheitliche Standards stark. Dies berichtet das Deutsche Ärzteblatt.

Die Einführung der elektronischen Patientenakte sei eines der wichtigsten Vorhaben bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens, betonte Kriedel. Die KBV wolle bei der Einführung der Akte eine Koordinierungsrolle übernehmen. Ziel sei es, dass die zahlreichen Patientenakten, die es wahrscheinlich geben werde, wenn jede Kasse eine eigene herausgebe, einen einheitlichen Standard haben. Ärzte dürften keinen zusätzlichen Aufwand haben, nur dann sei die Akte auch nutzbar, zitiert ihn das Blatt weiter.

Inzwischen habe der KBV-Vorstand Eckpunkte für eine Digitalisierungsstrategie und für die Patientenakte verabschiedet, die nunmehr mit der Selbstverwaltung abgestimmt werden sollen, schreibt das Deutsche Ärzteblatt.

Zu den vielen anderen Ansätzen, die es neben der Akte gebe, zählten unter anderem Apps. Auch diese würden dann künftig „auf sichere Art und Weise mit der elektronischen Patientenakte verbunden werden müssen“, sagte Kriedel. Das seien alles Dinge, die in der nächsten Legislaturperiode anstünden.

Versicherte sollen ab 2019 entscheiden können, ob sie die Anwendung nutzen und welche Daten in der Akte gespeichert werden sollen. Dazu zählen Befunde, Arztbriefe, der elektronische Medikationsplan sowie medizinische Dokumente wie Impfpass oder Mutterpass.

Deutsche Ärzteblatt vom 11.08.2017