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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

KBV-Umfrage: Privat und gesetzlich Versicherte warten ähnlich lang

Die Unterschiede bei den Wartezeiten zwischen privat und gesetzlich Versicherten sind stark geschrumpft. Dies ergab, wie Welt online berichtet, eine aktuelle Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen unter 6.000 Bundesbürgern im Auftrag der KBV.

Zwar gaben immerhin 30 Prozent der privat Versicherten an, dass sie beim letzten Arztbesuch überhaupt nicht auf einen Termin warten mussten. Bei der letzten Umfrage dieser Art im Vorjahr seien es allerdings noch fast 40 Prozent gewesen, so Welt online. Zugleich berichteten auch 27 Prozent der gesetzlich Versicherten von keiner Wartezeit: Der Unterschied zwischen beiden Versichertengruppen sei innerhalb eines Jahres von sieben auf nur noch drei Prozentpunkte geschrumpft, wie aus dem Artikel weiter hervorgeht.

Die Verhältnisse scheinen sich teilweise sogar umgekehrt zu haben: Privat Versicherte warten der Studie zufolge inzwischen öfter als gesetzlich Versicherte auf einen Termin. So mussten 60 Prozent der privat Versicherten einen Tag oder länger auf einen Termin warten; unter den gesetzlich Versicherten waren es nur 55 Prozent. Privat versichert zu sein, ist also nicht nur teuer, sondern zahlt sich im Wartezimmer inzwischen auch kaum noch aus, so das Fazit von Welt online .

Welt online vom 31.08. 2017