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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

Elektronische Patientenakte: KBV setzt sich für einheitliche Standards ein

Wie der Ärztenachrichtendienst berichtet, begrüßt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA), da diese den Austausch zwischen Ärzten und Patienten verbessern und somit zu einer Qualitätssteigerung in der Versorgung führen könne.

Der Ärztenachrichtendienst nimmt Bezug auf das Positionspapier der KBV zur elektronischen Patientenakte. Darin ist auch festgelegt, dass der Patient die gesetzlich festgelegte Hoheit über Daten und Zugriffsrechte in seiner Akte haben soll, da nur er die Vollständigkeit seiner Daten gewährleisten kann.

Die KBV weist darauf hin, dass die elektronische Patientenakte den direkten Arztkontakt nicht ersetzen könne. Die elektronische Patientenakte sei demnach kein Ersatz für die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten sowie den Austausch zwischen Ärzten untereinander. Ferner dürfe der Arzt durch die ePA keinen bürokratischen Mehraufwand haben. Patienten sollen auch eigenständig ihre Dokumente einstellen und einsehen können. Der ePA-Betreiber müsse im Auftrag einer legitimierten Institution des Gesundheitswesens handeln und dürfe kein wirtschaftliches Interesse an den Daten haben, damit eine vertrauenswürdige Plattform für die Patienten gegeben ist.

Ärztenachrichtendienst vom 26.09.2017