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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

Bürokratischer Aufwand in Praxen zu hoch

Wie Zeit online berichtet, arbeiten Ärzte zu viel – am Schreibtisch. Das Medium bezieht sich dabei auf die Ergebnisse einer neuen Untersuchung der KBV.

Insgesamt 54,16 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr werden laut der Studie in den etwa 164.000 Praxen in Deutschland von niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten für die Bewältigung administrativer Aufgaben aufgewendet. Umgerechnet entspricht das jährlich 60 Arbeitstagen für jede Praxis. Eigentlich müsste jeder Arzt seine Praxis mindestens einen Tag in der Woche zusperren, damit der Papierkram erledigt werden kann, so Zeit online.

Weiter geht aus dem Artikel hervor, dass sich bis zu 90 Prozent der angestellten Ärzte nicht niederlassen wollen, weil ihnen die Belastung durch die Bürokratie zu hoch ist. Nun müsse ein Arzt natürlich mehr tun, als seine Patienten zu untersuchen und zu behandeln und mit ihnen zu sprechen. Aber nicht jeder administrative Aufwand mündet nach Ansicht von Zeit online in einer Qualitätssteigerung bei der Patientenversorgung. Viel Schreibkram sei einfach nur nervig – und oft überflüssig. Experten schätzen, dass in deutschen Praxen etwa die Hälfte aller administrativen Aufgaben wegfallen könnte, ohne dass es zu nennenswerten organisatorischen Einschränkungen kommen würde, schreibt Zeit online.

Zeit online vom 25.10.2017