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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

Videosprechstunde bisher verhalten eingesetzt

Obwohl die Kassen die Kosten für Videosprechstunden beim Arzt seit Mitte des Jahres übernehmen, wird das Angebot bisher kaum genutzt. Dies berichtet merkur-online.

KBV-Sprecher Roland Stahl sagte dem Medium, es gebe noch keine Zahlen, wie viele Ärzte die Videosprechstunde anwendeten. Man sei am Anfang. Es werde sich noch weiter verbreiten. Er fügte aber hinzu: „Die Videosprechstunde ist nicht das digitale Allheilmittel." Karl Matthias Roth, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, geht laut merkur-online davon aus, dass es nicht allzu viele Videosprechstunden sein werden. Für ihn seien sie eine sinnvolle Ergänzung, aber keine Lösung für den Ärztemangel auf dem Land.

Der Wunsch der Patienten ist jedenfalls da, wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt. Laut einer repräsentativen Befragung von 2015 wollten 45 Prozent eine Video-Sprechstunde bei ihrem Haus- oder Facharzt zumindest gelegentlich nutzen, schreibt merkur-online.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband sieht die Ärzte in der Pflicht. „Die Ärzte setzen das nur zäh um“, zitiert das Medium Susanne Mauersberg von der Verbraucherzentrale. Diese ermutige Patienten, gezielt nachzufragen und dabei dem Arzt gegenüber offensiver aufzutreten.

merkur-online vom 13.11.2017